Tim Stegerer

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    • Abwarten... Wenn Stegi offensiv auf der Außenseite spielen wird, ist er eine Verstärkung, war er auch in seinem ersten Jahr beim FCH, bis JK auf Idee kam ihn als Außenverteidiger zurückzuziehen. Falsche Entschdiung, für Stegi und den FCH, wie man dann in der letzten Saison oft sehen musste! Ich denke da gerne an sein Superspiel gegen Gladbach zurück, nicht nur durch seinen Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich...
      Gegen Watzenborn in Wetzlar spielte Stegi wieder auf dieser Position, auch Luginger hat erkannt, dass Stegi hier viel besser sich zeigen kann...
    • „Stegi“ bleibt beim FC 08 Homburg

      Anfang der Woche wurde der Vertrag mit Tim Stegerer um ein weiteres Jahr bis Sommer 2020 verlängert. „Stegi“ ist seit 2014 im Verein und hat seitdem 154 Spiele für den FCH bestritten.

      Auch in dieser Saison ist er wieder eine echte Stütze auf der rechten Seite und hat alle bisherigen 15 Partien komplett durchgespielt. Dabei trug der 30-Jährige auch elfmal die Kapitänsbinde.
      „Ich fühle mich in Homburg sehr wohl und freue mich, dass ich auch weiterhin das Trikot der Grün-Weißen tragen darf. Dass mein Vertrag frühzeitig verlängert wird, zeigt, dass der Verein mir viel Vertrauen entgegenbringt, was mich natürlich stolz macht“, sagt unsere Nummer 6 zur Vertragsverlängerung. Und auch der Trainer freut sich: „Stegi ist schon länger im Verein und ein Leistungsträger in der Mannschaft. Wir wollen Kontinuität reinbringen und sind froh, dass Stegi weiter bei uns bleibt!“

      FC 08 Homburg - News-Artikel
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    • Das freut mich. Auch wenn ich ihn nicht in jedem seiner Jahre immer gleich gut fand, finde ich ihn derzeit (trotz Höhen und Tiefen) sehr wichtig in dem Team. Außerdem finde ich es gut, wenn Spieler mal ein paar Jahre länger beim FCH bleiben und somit auch etwas mehr Clubidentität verkörpern. Weiter so, Stegi! Forza FCH!
    • Homburgs Stegerer: „Es ist schwer, aus der Regionalliga heraus zu kommen“

      Regionalliga-Aufsteiger FC 08 Homburg ist gut in die Saison gestartet: Nach einem kleinen September-Tief mit drei Niederlagen in Folge belegt das Team von Trainer Jürgen Luginger inzwischen den sechsten Rang in der Südwest-Staffel – mit Kontakt zu den oberen Rängen. Sven Bauer (Lapdog) sprach mit dem 30-jährigen Defensivspieler Tim Stegerer (Foto) über den Auftakt, das Niveau der vierthöchsten deutschen Spielklasse, die Fans des FCH und über die Verbundenheit zum Saarland.

      Transfermarkt: Herr Stegerer, der FC spielt eine gute Rolle in der laufenden Spielzeit. Hätten Sie damit gerechnet?

      Tim Stegerer: Nicht unbedingt. Allerdings war mir schon klar, dass wir eine sehr hohe Qualität im Kader und im gesamten Verein haben. Das hat auch die Oberliga-Saison gezeigt, in der wir gut zusammengewachsen sind.

      Transfermarkt: Auch wenn das Team in den letzten Spielen mehrmals als Verlierer vom Platz ging: Woran machen Sie den insgesamt guten Auftakt fest?

      Stegerer: Wir haben uns immer auf unsere Arbeit konzentriert und waren in jeder Situation konsequent. Wir wissen die Niederlagen, aber auch die Siege, richtig einzuschätzen. In dieser Liga zählen oftmals Kleinigkeiten, auch das berühmte Quäntchen Glück darf nicht fehlen.

      Transfermarkt: Liebäugelt man mit einem dauerhaften Platz in der oberen Tabellenhälfte oder ist der Klassenerhalt das fixe Ziel?

      Stegerer: Wir wollen am Ende der Saison das positivste Ergebnis mitnehmen. Ein Platz im oberen Tabellendrittel darf es ruhig sein.

      Transfermarkt: Wo sehen Sie noch Steigerungspotenzial beim Team, aber auch bei sich selbst?

      Stegerer: Wir müssen uns in der Konstanz steigern. Unter anderem dürfen wir gegen „schwächere“ Gegner nicht weniger machen als gegen die, die im oberen Bereich der Tabelle stehen.

      Transfermarkt: Mit Jürgen Luginger haben Sie einen sehr erfahrenen Trainer an der Seitenlinie. Welche Rolle spielt er bei dem Aufschwung?

      Stegerer: Jürgen hat in den letzten Jahren in U-Mannschaften trainiert und deshalb lässt er viel den Ball laufen. Außerdem macht er bei den Neuzugängen vieles richtig. Als Mensch ist er sehr ehrgeizig und zielstrebig, jedoch auch mit der richtigen Lockerheit, die man in diesem Job braucht.

      Transfermarkt: Wem trauen Sie den Aufstieg zu?

      Stegerer: Neben Waldhof Mannheim traue ich es Saarbrücken, Steinbach, Offenbachund Ulm zu.

      Transfermarkt: Die Südwest-Staffel ist namentlich sehr stark besetzt, denn mit dem FC 08 kämpfen Teams wie Waldhof, Kickers Offenbach, Elversberg, Ulm und der 1.FC Saarbrücken um die Punkte. Wie schätzen Sie das Niveau ein?

      Stegerer: Sehr hoch, gerade wegen den genannten Mannschaften. Aber auch die zweiten Mannschaften, die taktisch sehr gut ausgebildet sind, darf man auf keinen Fall unterschätzen.

      Transfermarkt: Den „Betriebsunfall" Regionalliga-Abstieg korrigierten Sie mit einer herausragenden Oberliga-Saison 2017/18. Inwiefern haben die Leistungen aus dem letzten Jahr das Team beflügelt?

      Stegerer: Der Abstieg in die Oberliga tat ziemlich weh. Wie wir aber zurückgekommen sind, war schon überragend. Wir hatten schon früh in der letzten Saison ein eingespieltes Team. Das sieht man an der Punkteausbeute der letzten Saison.

      Transfermarkt: Sie selbst sind mit der Mannschaft in die Oberliga gegangen. Was gab den Ausschlag, zumal Ihnen Anfragen anderer Klubs vorlagen?

      Stegerer: Ich fühle mich in Homburg wohl. Ausschlaggebend war natürlich auch der Trainer.

      Transfermarkt: Ein Abstieg ist nicht so einfach wegzustecken. Welche Gedanken hat man danach?

      Stegerer: Ich wollte mich nach dem Abstieg nicht aus dem Staub machen, sondern die Fehler wieder ausbügeln.

      Transfermarkt: Seit 2014 sind Sie in Homburg am Ball. Was zeichnet den Verein aus?

      Stegerer: Der FCH hat super Arbeitsbedingungen. Das familiäre Klima kommt mir sehr zu Gute. Außerdem hat der FC 08 Homburg mittelfristig Ambitionen nach oben.

      Transfermarkt: Mitte der 90er war der Klub zuletzt in der 2.Bundesliga. Sehen Sie die Möglichkeiten, in naher Zukunft wieder an frühere Erfolge anzuknüpfen. Stichworte Aufstieg in Liga 3…

      Stegerer: Es ist schwer, aus der Regionalliga heraus zu kommen. Viele Mannschaften versuchen es schon seit Jahren, scheitern aber immer wieder an den Aufstiegsspielen. Aber wir müssen uns erst wieder nach dem Aufstieg in dieser Liga beweisen und eine konstante Leistung abrufen.

      Transfermarkt: Viele Fans trauern alten Zeiten oft nach. Wie ist die Unterstützung in Homburg?

      Stegerer: Ich bin sehr froh über die Unterstützung der Fans. Dass wir immer über 1.000 Zuschauer bei Heimspielen haben, ist bemerkenswert. Auch bei den Auswärtsspielen kommen immer viele Anhänger des FCH mit. Darüber bin ich sehr erfreut, und es hilft uns auch.

      Transfermarkt: Auf der anderen Seite versprüht Nostalgie auch Charme. Ertappt man sich bei dem Gedanken, selbst Fußballgeschichte schreiben zu können?

      Stegerer: Jeder Fußballer möchte so hoch wie möglich spielen. Ich selbst habe über 60 Spiele in der 3.Liga gemacht, und klar wäre ich froh, wenn da noch ein paar dazukommen würden.

      Transfermarkt: Wenn man sich Ihre Laufbahn anschaut, fällt auf, dass Sie nie außerhalb des Südwestens gespielt haben. Gab es nie entsprechende Angebote oder fühlen Sie sich gerade dort heimisch?

      Stegerer: Ich wurde erst mit 23 Jahren Fußballprofi und sehe meinen Lebensmittelpunkt im Saarland. Es waren schon Angebote aus dem Osten da, aber das kam wegen der Verbundenheit zum Saarland nicht in Frage.

      Transfermarkt: Mit 30 Jahren haben Sie noch ein paar Jahre im Fußball vor sich. Welche Ziele haben Sie sich gesetzt? Gibt es schon Pläne für die Zeit nach der aktiven Karriere?


      Stegerer: Ich möchte so lange, wie mein Körper mitspielt, Fußball spielen. Richtige Pläne habe ich noch nicht. Ich habe aber allerdings eine abgeschlossene Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen.

      Transfermarkt: Was machen Sie, wenn Sie nicht gerade Fußball spielen?

      Stegerer: Ich verbringe meine Freizeit mit meiner Frau und meiner Tochter. Außerdem arbeite ich viel am Haus.

      Transfermarkt: Bitte nennen Sie uns ein Erlebnis aus Ihrem Fußballerleben.

      Stegerer: Ich habe zwei Tore im DFB-Pokal gemacht. Eines mit Saarbrücken gegen Werder Bremen und eines mit dem FCH gegen Borussia Mönchengladbach. Das waren tolle Erlebnisse, die man später seinen Kindern erzählen kann.

      Transfermarkt: Wir bedanken uns recht herzlich für das Gespräch und wünschen Ihnen für die weitere Zukunft alles Gute.

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