Allgemeines zur Saison 2017/2018 in der Ederliga

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    • foo_bar wrote:

      das is doch wurscht!
      aber so unnötig stimmung machen, obwohl der verband noch garnicht entschieden hat, macht unheimlich sinn... nicht!
      hauptsache irgendwo nen krümel suchen, wo keiner ist.
      nach der tagung werden die termine schon bekannt gegeben werden.
      man man man!
      Der Einzige, der schon seit Jahren schlechte Stimmung macht, ist Wirrbert höchstpersönlich.
      :FCH2) :FCH2) :FCH2)
    • Quelle: Homburg1

      Der FC 08 Homburg steckt in der Saisonvorbereitung. Bevor es in der nächsten Woche dann endlich losgeht, steht am morgigen Freitag, den 21.Juli, das letzte Testspiel auf dem Programm. Gegner im heimischen Waldstadion ist um 19:00 Uhr Regionalligist Röchling Völklingen. Es ist keine Partie auf Augenhöhe, denn der FCH ist mittlerweile Oberligist. Doch wie kam es zum Abstieg? Wie wurde die neue Mannschaft aufgestellt? Wir haben uns mit Trainer Jürgen Luginger getroffen und ausführlich unterhalten…

      Hier gehts zum Interview
      Grau is alle Theorie entscheidend is auf'm Platz
    • Interview mit Luginger:

      Der Anfang ist gemacht
      06.10.2017
      Der FC 08 Homburg hat vor der Saison die Weichen für eine schnelle Rückkehr in die Regionalliga gestellt. Mit dem teuersten Kader der Liga stehen die Grün-Weißen wie erwartet auch an der Spitze. Trainer Jürgen Luginger ist zufrieden, appelliert aber weiter an den Charakter der Mannschaft.
      Vor ein paar Monaten war die Lage rund um das Homburger Waldstadion durchaus angespannt. Der Verein versuchte zwar irgendwie den drohenden Abstieg aus der Regionalliga zu verhindern, am Ende mussten die Grün-Weißen aber doch den Gang eine Etage tiefer antreten. Die Wahrheit zur neuen Saison hieß Oberliga. Jens Kiefer wurde noch zu Regionalliga-Zeiten entlassen, Jürgen Luginger installiert. Zwar konnte der 49-Jährige den Abstieg nicht mehr verhindern, trotzdem schenkten die Verantwortlichen des FCH Luginger über die Saison hinaus das Vertrauen. Dabei wurde das Ziel gleich zu Beginn klar und deutlich formuliert: Aufstieg. Bis jetzt scheinen die vor der Saison getroffenen Personalentscheidungen zu fruchten. Mittlerweile steht der FCH souverän an der Tabellenspitze. Er hat die meisten Tore geschossen und die wenigsten kassiert. Logischerweise die Topwerte in der Liga. Der Führende der Torschützenliste kommt wenig überraschend auch aus den Reihen der Homburger: Patrick Dulleck trifft wie am Fließband. Mit einem satten Punkte-Vorsprung vor dem FK Pirmasens scheint der Aufstieg fast schon sicher, bei der aktuellen Form wäre ein Scheitern mehr als ein Wunder. Dass der zweite Anzug noch nicht sitzt und nicht alles ein Selbstläufer wird, durfte der FCH im Saarlandpokal beim SV Auersmacher erfahren, wo nur knapp mit 2:1 gewonnen wurde.

      FCH-Coach Jürgen Luginger. - Foto: Andreas Schlichter

      Trainer Jürgen Luginger relativiert im Interview mit FORUM und verweist darauf, dass nicht mal ein Drittel der Saison gespielt ist. Außerdem wünscht der ehemalige FCS-Trainer seinem alten Verein nun endlich den Aufstieg.
      Es läuft in dieser Saison bisher alles rund, dürfen die Fans schon die Aufstiegsfeier planen?
      Wir sollten alle ein wenig realistisch bleiben, denn bei allem Erfolg, nach elf Spieltagen ist noch niemand Meister geworden oder aufgestiegen. Der Start war optimal, das lässt sich nicht leugnen. Wir haben viele neue Spieler dazubekommen, die Integration lief sehr gut. Außerdem hatten wir wenige Verletzungen zu beklagen, wir müssen hoffen, dass es so bleibt. Unsere Verfolger sollten wir zudem nicht unterschätzen. Pirmasens hat die Mannschaft aus dem letzten Jahr weitestgehend zusammengehalten und sich mittlerweile auf diese Liga eingestellt. Eintracht Trier ist auch nicht zu unterschätzen, auch wenn sie noch Probleme haben. Wie es sich mit Hertha Wiesbach und den anderen Verfolgern verhält, wird sich zeigen. Klar ist aber, dass wir auf uns schauen müssen und wir unsere Hausaufgaben erledigen müssen.
      Aber normalerweise sollte die Saison doch ein Selbstläufer werden …
      Bei allem Respekt sollten wir nicht vergessen, dass wir in dieser Liga gegen viele gute Mannschaften spielen, uns fällt dabei nichts in den Schoß. Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen, doch eins ist klar: Jede Mannschaft will die Mannschaft sein, die dem FC Homburg eine Niederlage zufügt. Gegen uns sind alle Mannschaften bis in die Haarspitzen motiviert. Dennoch, wenn wir unsere Leistung konzentriert auf den Platz bringen, wird es sehr schwer, uns zu schlagen. Das Ganze liegt einzig und allein an uns. Natürlich werden auch mal schwächere Spiele kommen, das ist normal. Dann muss sich jeder selbst hinterfragen und noch konzentrierter arbeiten.
      Wie schafft ein Trainer es, die Spannung nach solch einem Start hochzuhalten?
      Natürlich müssen wir schauen, dass die Spieler am Boden bleiben und nicht abheben. Nichtsdestotrotz muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen, denn in allen Spielen haben sie sich weder zufrieden gegeben, noch nachgelassen oder sind überheblich aufgetreten. Selbst als Spiele entschieden waren, wollten meine Spieler noch nachlegen. Deshalb ist das wohl auch eine Charakterfrage der einzelnen Spieler, und ich bin der Meinung, dass wir da eine gute Auswahl getroffen haben und nicht ein einziger Spieler nachlässt oder weniger macht als vorher, ganz im Gegenteil.
      Ist in diesem Jahr neben dem Aufstieg auch der Gewinn des Saarlandpokals ein Ziel?
      Natürlich ist es ein Ziel, den Saarlandpokal zu gewinnen. Wir dürfen nur nicht denken, dass uns von unterklassigen Mannschaften etwas geschenkt wird. Zwar spielen jetzt Völklingen und

      Patrick Lienhard und Patrick Dulleck (oben) haben allen Grund zur Freude. - Foto: Andreas Schlichter

      Saarbrücken gegeneinander, und ein Regionalligist verabschiedet sich auf jeden Fall. Ob es im Saarlandpokal dann unbedingt leichter ist, gegen einen hochmotivierten Saarlandligisten zu spielen, wage ich zu bezweifeln. Denn mittlerweile sind auch diese Mannschaften so gut ausgebildet, dass sie durchaus wissen, was auf dem Platz zu tun ist.
      „Erst mal unsere Hausaufgaben machen"
      Letztlich greift dabei aber wieder der alte Spruch, wenn du den Pokal gewinnen willst, musst du sowieso jeden schlagen. Aber wir haben in Auersmacher gesehen, dass auch Spiele gegen einen Saarlandligisten brandgefährlich sein können.
      Weg vom FC Homburg, hin zu Ihrem ehemaligen Verein aus Saarbrücken. Verfolgen Sie das Geschehen rund um den FCS?
      Klar verfolge ich den 1. FC Saarbrücken, ich bin auch noch mit ein paar alten Weggefährten in Kontakt. Mit Dieter Ferner und Marcus Mann sind dort zwei Supertypen in der Verantwortung. Ich glaube, es ist an der Zeit, dass der FCS wieder aufsteigt. So fair muss ich auch als Trainer des großen Rivalen sein. Das Umfeld wartet darauf, und hat es sich mittlerweile auch verdient, wieder Dritte Liga zu spielen. Ich glaube, die Zeit ist reif. Man sollte das auch unabhängig von der Rivalität sehen. Das Saarland ist generell fußballverrückt. Es ist sehr schade, dass derzeit kein Verein in einer bundesweiten Liga spielt.
      Dann wäre es auch völlig okay für Sie, wenn Dirk Lottner Sie als erfolgreichster Trainer der letzten Jahre beerbt?
      (lacht) Gar kein Problem, wenn Dirk mich ablöst. Er ist ein Supertyp und hat sich das auf jeden Fall verdient.
      Und der FC Homburg käme dann irgendwann nach?
      (lacht wieder). Lasst uns erst mal unsere Hausaufgaben machen. Sollten wir aufsteigen, ist die Regionalliga wieder eine ganz andere Nummer. Natürlich verfolgen wir mittelfristige Ziele, aber der Verein hat schmerzhaft erfahren müssen, dass es auch Rückschläge gibt.

      Philipp Häfner

      Quelle: Das Wochenmagazin

      Hat er soweit mit allem Recht (außer das rot hervorgehobene :D
      :FCH2) :FCH2) :FCH2)
    • Nach dem unerwarteten Abstieg im Mai war der Verein sportlich am Boden. Trainer Jens Kiefer und Sportvorstand Angelo Vaccaro mussten gehen. Sie selbst standen bei großen Teilen des Anhangs in der Kritik. Heute ist Homburg nach 21 Siegen in 21 Spielen der beste Oberligist Deutschlands. Mit welchen Gefühlen schauen Sie auf das Jahr 2017 zurück?
      Eder: Ich denke, die viel diskutierte Frage, ob der Trainer Jens Kiefer damals hätte früher gehen müssen, wird von einigen überbewertet. Der Hauptgrund, warum wir abgestiegen sind, ist meiner Meinung nach, dass die Spieler ihre vorhandene individuelle Qualität nicht in eine geschlossene Mannschaftsleistung umwandeln konnten. Bei einigen der geholten Spieler stand das Individualverhalten zu sehr im Vordergrund.
      eden wir jetzt von den Fans oder vom Aufsichtsrat? (Die Entlassung Vaccaros wurde vom Aufsichtsrat gegen den Willen des Vorstands­chefs durchgesetzt, die Red.)
      Eder: Mit Kritik von den Fans muss man leben. Das berührt mich weniger als die Leute aus dem internen Kreis. Wo Teamgeist und Geschlossenheit gefordert sind und einige sich das Recht eines Sonderweges herausnehmen, ist es immer die Frage: Wem soll das nützen? Auch im Abstieg und Wiederaufbau halte ich es für wichtig, dass man die Ruhe behält und dass man sich auch gegenseitig Respekt zollt.
      In den ersten Saisonspielen forderten die Fans im Stadion zum Teil lautstark ihren Rücktritt. Wie sehen Sie das Verhältnis der Fans zum Vorstand heute?
      Eder: Die Fanszene ist keine homogene Einheit. Wie überall werden auch hier die, die laut schreien, gehört – die etwas leiseren werden nicht gehört. Ich habe auch vielfältige Anerkennung und Unterstützung aus dem Umfeld des FC Homburg erfahren. Die überwiegende Mehrheit hat mich dabei gebeten, weiterzumachen. Der Tenor war: Ein Abstieg ist immer möglich, aber insgesamt ist der Verein gut aufgestellt.
      Der 1. FC Saarbrücken ist für den Fall des Aufstiegs gerade auf der Suche nach einem drittligatauglichen Stadion. Dabei wurde auch das Waldstadion als mögliche Spielstätte genannt. Halten Sie das für realistisch?
      Eder: Wenn der 1. FC Saarbrücken die Aufwendungen für die Umbauten, die für ein Drittliga-Stadion vonnöten sind, trägt, würde ich das trotz gewisser Fan-Dissonanzen nicht als unmöglich erachten. Letztlich sind wir alle Saarländer. Und man lässt einen saarländischen Verein nicht aus niederen Beweggründen im Regen stehen.

      Ein paar Ausschnitte aus Wirrberts Interview mit der SZ. monster :Kotze1)

      Bully hat sich die Mannschaft selbst zusammengestellt, d.h. es wäre Bully's Aufgabe gewesen, dafür zu sorgen, dass die Mannschaft als Einheit auftritt. Das hat er zu keinem Zeitpunkt geschafft.

      Und mal wieder kommt der Vorwurf an die Fans, ich kann es nicht mehr hören!!!

      Das gilt aber nicht für :FCH3) .
      :FCH2) :FCH2) :FCH2)