SV Saar 05 Saarbrücken

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    • Kadernews Saar 05 Saarbrücken

      VERLETZUNGSPECH UND ZWEI NEUZUGÄNGE BEIM SV SAAR 05


      Der SV Saar 05 muss die Ausfälle zweier Offensivspieler hinnehmen: Angelo Vaccaro und Alexander Schmieden fallen beide mit Knieverletzungen mehrere Monate aus. Der Verein hat nun reagiert und sich mit Boris Becker und Sebastian Piotrowski verstärkt. Beide erhalten einen Vertrag bis Saisonende.
      Angelo Vaccaro fällt wegen eines Knorpel- und Meniskusschadens aus. Der 35-Jährige wurde bereits erfolgreich operiert. Auch AlexanderSchmieden fehlt aufgrund eines Kreuzbandrisses mehrere Monate. Die Verletzung zog er sich im Heimspiel gegen den FC Karbach am vergangenen Wochenende zu, er wird am kommenden Montag operiert.


      Auf die Verletzungen hat der SV Saar 05 reagiert und mit Boris Becker und Sebastian Piotrowski zwei weitere Spieler verpflichtet. Becker kommt vom luxemburgischen Erstligisten US Hostert an den Kieselhumes. Die Vorbereitung zur neuen Saison absolvierte der 26-jährige Deutsch-Russe mit Saar 05, bekam dann aber die Möglichkeit in die 1. Liga nach Luxemburg zu wechseln und nahm an. „Aus privaten Gründen habe ich mich jetzt dazu entschlossen, den Vertrag aufzulösen und doch nach Saarbrücken zu wechseln“, erklärt Becker. In der Jugend spielte der rechte Verteidiger beim 1. FC Kaiserslautern, wo er auch vier Jahre in der U23 zum Einsatz kam. Danach war er für Sonnenhof Großaspach, den SVN Zweibrücken, Eintracht Trier und Borussia Neunkirchen am Ball. Vergangene Saison schnürte er seine Fußballschuhe für den FC Hertha Wiesbach. Bei Saar 05 spielt der ehemalige Jugendnationalspieler zusammen mit seinem Bruder Albert, mit dem er auch schon anderthalb Jahre in Neunkirchen zusammen kickte.


      Der zweite Neuzugang heißt Sebastian Piotrowski. Der 26-jährige gebürtige Saarbrücker begann seine Karriere beim FCS, wo er von 2008 bis 2011 spielte. Über die Stationen FC 08 Homburg und SVN Zweibrücken wechselte er zur Saison 2013/14 zur SV Elversberg, wo er in der ersten Mannschaft in der 3. Liga und der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam. 2014 entschied sich der Deutsch-Pole für eine Ausbildung als Priester und ging in ein Kloster nach Bayern. Seine Fußballschuhe hängte er erstmal an den Nagel. Nach dreijähriger Ausbildung wird Piotrowski sein Studium nächstes Jahr im Ausland fortsetzen. Bis dahin ist er in seiner Heimat in Saarbrücken und wird für den SV Saar 05 nochmal die Fußballschuhe schnüren. „Fußball ist mein Handwerk, das ich gelernt habe und mit Leidenschaft ausübe. Ich freue mich, in meinem Jahr zuhause wieder spielen zu können“, freut sich Piotrowski.



      Saar 05-Vorsitzender Frank Seibert: „Zunächst wünschen wir unseren verletzten Jungs alles Gute und eine schnelle, vollständige Genesung. Wir werden sie natürlich unterstützen, wo wir können! Auf der anderen Seite freuen wir uns natürlich über die Zusagen von Boris Becker und Sebastian Piotrowski, die uns sicherlich weiterhelfen werden, unsere Saisonziele zu erreichen.“




      Quelle: SV SAAR 05
    • SV Saar 05 Saarbrücken erster Absteiger der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar

      DER SV SAAR 05 ZIEHT SICH AUS DER OBERLIGA ZURÜCK


      er SV Saar 05 wird für die kommende Saison keine Mannschaft für die Oberliga Rheinland Pfalz/Saar melden. Sollte der rechnerische Nichtabstieg gelingen, geht es also in jedem Fall in die Karlsbergliga Saarland. „Die Überlegungen und Planungen hierfür laufen bereits seit einigen Wochen", so Saar 05-Vorsitzender Frank Seibert, der auch die Gründe für diesen Schritt erläutert: „Wir möchten einen Umbruch und dadurch das gesamte Vereinsleben wieder neu strukturieren und beleben. Diese Chance sehen wir am ehesten, indem wir in der Karlsbergliga mit jungen, charakterstarken Spielern einen Neuanfang wagen!"


      Der SV Saar 05 überwintert auf dem vorletzten Tabellenplatz mit 13 Zählern. Mehrere Spieler haben auf Wunsch des Vereins das Team verlassen, für die restlichen Pflichtspiele in der Oberliga werden keine Neuverpflichtungen mehr folgen. „Wir planen einen kompletten Neustart, auch mit den Jungs aus den Nachwuchsmannschaften", bestätigt auch das Trainerteam Timon und Eric Seibert. „Hier wird hervorragende Arbeit sowohl von den Trainern der U23 als auch der A-Jugend geleistet und das soll auch honoriert werden." Beide sind bereits voll in die Planungen für die kommende Spielzeit eingestiegen. Der Grundstock soll aus einigen erfahrenen Akteuren bestehen, zudem sollen mehrere Spieler aus der A-Jugend und der U23 hochgezogen werden. „Für sie ist es eine gute Möglichkeit, auf dieser Ebene Erfahrungen zu sammeln und sich weiter zu entwickeln", so Frank Seibert. In der positiven Entwicklung des Nachwuchsbereichs (mittlerweile 270 Kinder und Jugendliche in 15 Mannschaften) sieht er den größten Aspekt für den Neustart eine Liga tiefer, wichtige Gründe seien aber auch, das gesamte Umfeld wieder mehr für den Verein zu begeistern. „Wir erreichen unsere Fans nicht mehr und auch einige Sponsoren sind mit der Entwicklung in den vergangenen Jahren nicht einverstanden. Daher ziehen wir die Reißleine und hoffen, dass wir mit diesem Schritt alle enger zusammenrücken können und gemeinsam wieder Freude an unserem Verein und der Mannschaft haben werden."


      Finanzielle Aspekte spielen im Rückzug aus der Liga keine vordergründige Rolle. „Mittlerweile ist die Saarlandliga nicht wesentlich günstiger als die Oberliga", so Frank Seibert. Vielmehr gehe es darum, wieder eine Mannschaft auf dem Platz zu sehen, die sich mit dem Verein identifiziert. „Dies ist in den vergangenen Jahren - auch durch den Aufstieg in die Regionalliga - immer mehr abhandengekommen. Aber genau das Familiäre und die Identifikation der Mannschaft und des gesamten Umfelds mit dem SV Saar 05 sind die Grundwerte, für die der Verein steht", hoffen Vorstand, das Trainerteam und der gesamte Verein auf eine Aufbruchsstimmung. „Momentan sind wir auch dabei, die Vereinsarbeit auf breitere Füße zu stellen. Ende Februar wird es ein Treffen geben, an dem alle teilnehmen können, die mithelfen möchten, unseren SV Saar 05 wieder ´erlebenswert´ zu machen“, kündigt der Vorsitzende an.




      Quelle: HOMEPAGE SV SAAR 05
    • Hut ab vor Saar 05. Die wollen Spieler aus der Umgebung und keine Soeldner. Das hat mir bei Saar 05 schon immer gefallen. Doch leider kommt man mit diesem Konzept heutzutage nicht mehr hoeher als 6. Liga.
      Hier ist der DFB gefordert. Von der Bundesliga bis runter in die unterste Klasse sollten mindestens 70% der zum Einsatz kommenden Spieler aus einem Umkreis von 40 km kommen oder sonstige enge Verbindungen (Arbeitsplatz, Familie, Grundstueck, usw) zur Gegend in der sie Fussball spielen wollen haben.