4. Spieltag RLSW 2018/19 - FC Astroria Walldorf - FC 08 Homburg / 11.08.2018 / 14:00h / 0:3 (0:1)

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      Homburg | FCH in Walldorf: „Solche Spiele sind vielleicht die gefährlichsten für uns.“
      Von HBG1 - 10. August 2018

      Tom Schmitt jubelt nach seiner Flanke zum zwischenzeitlichen 2:0 durch Thomas Steinherr. Jubeln wollen die Grün-Weißen am Liebsten auch nach dem Auswärtsspiel bei Astoria Walldorf am morgigen Samstag. Foto: Robin Burkart / FC 08 Homburg
      Beim FC 08 Homburg sind zur Zeit alle zufrieden. Nach dem Schlusspfiff im Derby gegen die SV Elversberg sah man nicht nur im Waldstadion glückliche Gesichter, auch in der Stadiongaststätte und in der Stadt herrschte unter allen Fussballfans beste Laune, so sie es denn mit den Grün-Weißen halten. Damit dies so bleibt, soll am morgigen Samstag bei Astoria Walldorf der erste Auswärtsdreier folgen.
      Und Trainer Jürgen Luginger hat kein Problem mit der aufkommenden Euphorie: „Das Umfeld kann und soll sich ruhig freuen. Wir hoffen ja, dass Euphorie da ist und viele Zuschauer kommen. Deswegen machen wir das ja auch. Wir können das aber innerhalb der Mannschaft realistisch einschätzen und wissen, dass wir immer an die Leistungsgrenze gehen müssen.“


      Wichtig sei, dass man in jedes Spiel mit der nötigen Einstellung reingehe: „Walldorf ist eine gestandene Regionalligamannschaft, die unbequem zu spielen ist. Wir müssen die Sache wieder zu 100% konzentriert angehen“, gibt der Homburger Coach einen Ausblick. Wie soll die Aufgabe gemeistert werden? Hier herrscht Zuversicht: „Wir haben genügend Qualität in unserer Mannschaft. Wir müssen versuchen, unser Spiel durch zu kriegen!“



      Und Christopher Theisen, der Matchwinner des letzten Spiels? Der fühlt sich schon wohl im Saarland und freute sich über seine ersten Pflichtspielminuten im Homburger Dress: „Es war ein Einstand, wie man ihn sich nur erträumen kann.“ Und auch Theisen gibt sich hochkonzentriert: „Solche Spiele, bei denen man als Favorit rein geht, sind vielleicht die gefährlichsten für uns.“ Dabei ist Christopher Theisen, trotz seiner beiden Treffer im Derby, nicht unbedingt gesetzt. „Es kann sein, dass er von Anfang an spielt, kann aber auch nicht sein. Wichtig ist, wo uns ein Spieler am Besten hilft und wir Schritt für Schritt vorgehen“, erklärt sein Trainer.

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      Spiel gegen FC Astoria WalldorfEuphorie soll FC Homburg weiter tragen




      Nach dem Sieg gegen die SVE stieg Christopher Theisen auf den Zaun, feierte mit den Fans.FOTO: Andreas Schlichter



      Homburg. Der Fußball-Regionalligist kann an diesem Samstag bei Astoria Walldorf den dritten Sieg in Serie feiern. Von Ralph Tiné

      Nach den beiden überzeugenden 3:0-Heimsiegen gegen den VfB Stuttgart II und die SV Elversberg will der FC Homburg den Schwung mitnehmen und den ersten Auswärtsdreier einfahren. An diesem Samstag um 14 Uhr tritt der Fußball-Regionalligist im Dietmar-Hopp-Sportpark beim FC Astoria Walldorf an.

      Im Auftaktspiel bei Wormatia Worms war der FCH zwar die bessere Mannschaft, verlor aufgrund der mangelhaften Chancenverwertung aber mit 1:2. „Wir müssen geduldig spielen. Wir haben genügend Qualität in der Offensive, um unsere Tore zu machen“, gibt Jürgen Luginger die Marschroute vor. Der FCH-Trainer sieht sein Team in einem „Entwicklungsprozess“, in dem noch jede Menge Steigerungspotenzial vorhanden sei.
      Christopher Theisen, Doppeltorschütze gegen die SVE, ist aufgrund der Stimmung in der Mannschaft optimistisch, dass das Leistungshoch der Homburger anhält. „In Walldorf werden wir von außen natürlich nicht so viel Unterstützung bekommen wie im Waldstadion. Deshalb muss dort der Teamgeist innerhalb der Mannschaft noch mehr zum Tragen kommen“, sagt Theisen, der in Homburg einen außergewöhnlichen Zusammenhalt feststellt. „Ich habe schon in einigen Mannschaften gespielt und weiß, dass das nicht selbstverständlich ist. Auf Dauer ist das mit Sicherheit ein Vorteil für uns“, prognostiziert der 25-Jährige. Theisen warnt aber davor, den vermeintlichen Außenseiter Walldorf zu leicht zu nehmen: „Solche Spiele, in die wir als klarer Favorit gehen, sind meistens am schwierigsten.“


      Sportmanager Michael Berndt freut sich nach dem beeindruckenden Derbysieg über die Euphorie im Umfeld, will die Bäume aber ebenfalls nicht in den Himmel wachsen lassen. „Wir haben in Worms verloren und uns danach nicht verrückt gemacht. Genauso fangen wir jetzt nicht an, von irgendwelchen Dingen zu träumen“, sagt der frühere Mittelfeldspieler der Grün-Weißen.

      Euphorie soll FC Homburg weiter tragen
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      Starken Einstand gefeiert



      Grund, ausgelassen mit den Fans zu feiern, hatte FCH-Neuzugang Christopher Theisen nach seinem gelungenen Einstand: Zwei Treffer erzielte er beim Sieg im Derby gegen die SVE.FOTO: Markus Hagen



      Homburg. In seinem ersten Spiel für den FC Homburg traf Christopher Theisen gegen die SVE gleich doppelt. Nun geht’s nach Walldorf. Von Markus Hagen

      Christopher Theisen hatte am Dienstag einen großen Auftritt: Im Derby gegen die SV Elversberg in der 66. Minute eingewechselt, traf der Neuzugang des FC Homburg sechs Minuten später zum 1:0. Später ließ er mit seinem Kopfballtor zum 3:0-Endstand seinen zweiten Treffer des Abends folgen. „Für die Mannschaft und mich verlief dieses Spiel optimal“, sagt Theisen, der anschließend eine fast schlaflose Nacht durchmachte. „Nach einem solchen Abend ist man noch lange ziemlich aufgewühlt“, erklärt der 25-Jährige, der vor der Runde von Fortuna Köln zu den Saarländern kam. Kein Wunder auch, waren diese 24 Minuten im grün-weißen Trikot der erste Einsatz für Theisen bei seinem neuen Verein. Und dann traf er sogar doppelt.
      In Worms und im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II war Theisen nicht einmal im Aufgebot. Für Viele vollkommen überraschend. „Ich hatte Rückenprobleme, auch während der Vorbereitungsphase“, erklärt der offensive Mittelfeldspieler. Er sei daher noch nicht ganz fit für 90 Minuten. „20 bis 30 Prozent fehlen noch“, gibt er zu. Trainer Jürgen Luginger hatte in den ersten beiden Regionalligaspielen daher auf ihn verzichtet. „Für mich gilt es erst einmal, ganz fit zu werden, um meiner Mannschaft noch mehr helfen zu können“, sagt Theisen, der nach absolviertem Master-Studium an der Fernuni Hagen im Fach Wirtschaftswissenschaft in zwei Jahren seinen Master ablegen will. Fußballprofi und parallel ein Fernstudium, „das klappt“.
      Nach zwei jeweils souveränen 3:0-Heimsiegen über die U 23 des VfB Stuttgart und die SV Elversberg könnte es für Aufsteiger FC Homburg in der Fußball-Regionalliga Südwest am Samstag ab 14 Uhr beim FC Astoria Walldorf auch mit der Fortsetzung der kleinen Erfolgsserie klappen. „Der erste Auswärtssieg ist angesagt“, betont Christopher Theisen.


      Er will sich persönlich aber nicht unter Druck setzen. „Ich gebe mir keinesfalls als Ziel vor, wie viele Tore ich am Saisonende auf dem Konto haben will. Wenn wir gewinnen, dann ist es mir egal, ob ich getroffen habe oder andere Spieler. Fußball ist ein Mannschaftssport.“ Nur gemeinsam könne ein Team Erfolg haben. Dazu gehört auch das Umfeld des FCH mit seinen Fans, mit denen Theisen am Dienstagabend den klaren Saarderby-Sieg nach dem Abpfiff feierten.
      Ob Christopher Theisen nun am Samstagmittag in Walldorf nach seinem tollen Einstand ein Kandidat für die Startelf ist, lässt FCH-Trainer Jürgen Luginger offen. „Mal abwarten. Alles ist möglich. Er kann gleich von Beginn an dabei sein oder zunächst auf der Bank Platz nehmen“ , lässt sich Luginger nicht in die Karten schauen. Überhaupt gibt es verletzungsbedingt auch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Daniel Di Gregorio, der gegen die SV Elversberg wegen einer Knöchelverletzung nach 30 Minuten ausgewechselt werden musste. Luginger: „Ein bis zwei personelle Änderungen könnten möglich sein.“ Der Fußballlehrer will abwarten und erst kurzfristig entscheiden, ob Di Gregorio dabei sein kann. Dies gilt auch für Kevin Maek und Konstantinos Neofytos, die nach überstandenen Verletzungen wieder im Training stehen.
      „Der FC Walldorf ist zu beachten. Es wird ein schweres Spiel“, sagt der FCH-Trainer zum nächsten Gegner. Nach den beiden Heimsiegen sei schon eine gewisse Euphorie im Umfeld zu spüren. „Aber Abheben werden wir nicht. Dazu besteht kein Grund. Wir wissen auch diese Erfolge richtig einzuorden.“ Luginger fordert von seinen Spielern, ihr maximales Leistungspotenzial abzurufen. „Nur so können wir weiter erfolgreich sein.“ Ein Ausruhen auf Siegen gebe es nicht. „Es ist, was die Leistung betrifft, bei uns immer noch Luft nach oben“, betont der 50-Jährige.

      Starken Einstand gefeiert
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