9. Spieltag RLSW 2018/19 - FC 08 Homburg - FSV Frankfurt / 14.09.2018 / 19:00 Uhr / 1:2 (0:2)

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    • Ein Glück sind wir als :FCH2) -Fans leidensfähig...wir müssen uns nur erst nochmal daran gewöhnen....
      ganz schlimm wars heute im Stadion. Beim 2:0 fassungslose Stille im Stadion. Schrecklich!

      Aber alles wird gut, irgendwann Ich hoffe die kriegen bis zum nächsten Heimspiel wieder was auf die Reihe sonst wirds übel gegen die Stadionlosen....aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

      Sehr deprimierend alles gerade! :(
    • Tja, was soll man da noch sagen, in der Tat, wie oft war Frankfurt eigentlich vor unserem Tor? Gabs neben den zwei Kisten nicht noch höchstens 1 Chanche, wenn man sie so nennen mag?

      Bin auch gerade nach gefühlten 25 Frustbieren heimgekommen, wo ist die Mannschaft geblieben, die noch gegen Stuttgart und Mainz 2 sowie gegen die Elfen so einen begeisterten Fussball gezeigt hat? Ich hoffe mal, dass mit dem Beginn ((Hoffenheim II)) dieser 3 Niederlagen nicht etwa ein Knick entstanden ist...? Gibt ja manchmal so aha-Erlebnisse, im positiven wie auch leider im negativen.

      Ach ja, heute spring ich auch mal auf den Schiri-Scheller Zug auf, der hat sich dem Spiel nahtlos angepasst, der FSV hätte meiner Meinung nach mindestens weitere 2 gelbe Karten für "taktische Fouls" im Mittelfeld sehen müssen, beide eben in Position wo durchaus etwas hätte entstehen könnnen, auch sonst eine wie ich finde ziemlich merkwürdige, zerfahrene "Leistung", der war am Schluss natürlich auch nicht schuld, dass wir mit genau 0 Punkten wieder vom Rasen gegangen sind.
      Herbert E. - Forever a Selfperformer
      Eeeeder raus Eder raus Eder raus

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    • Also, am Schiri lag es heute garantiert nicht. Ich habe heute ein Spiel gesehen, wo ich mich schon beim Rausgehen ausm Stadion, aber auch jetzt noch frage, wieso eigentlich das falsche Team gewonnen hat. Der FCH hätte mindestens ein Remis verdient gehabt. Das hilft nun zwar nicht weiter...

      Die erste Halbzeit war tatsächlich - wie schon von anderen beschrieben - viel Ballbesitz-Geschiebe, relativ träge, aber nicht ganz so ideenlos, wie einige hier tun. Es kam nur der letzte Pass nicht an oder es war noch ein Bein oder Fuß dazwischen, wie bei Lienhards Schuß oder Theisens Pfostentreffer. Das Ding wollte einfach nicht reingehen und Frankfurt macht aus dem Nichts zwei Tore. Das 0:2 war ein seltsames Tor. Die Frankfurter brauchten drei Versuche, um das Tor zu treffen. Und die Homburger Abwehrspieler schienen wie angewurzelt drumherum zu stehen und zuzuschauen.

      Als unser Team dann bereits sehr früh aus der Halbzeitspause auf den Platz zurück kam und bereit stand, bevor die Frankfurter und die Schiris wieder aufm Platz waren, spürte man direkt, dass da in der Kabine eine Ansprache was bewirkt hatte. Und so ging es dann auch los in HZ 2. Relativ direkt der Anschlusstreffer, wo man das Gefühl hatte, dass Dullecks Bein immer länger wurde und den Ball unbedingt versenken wollte.

      Danach kämpften unsere Jungs 20-25 Minuten aufopferungsvoll, aber das Tor blieb wie vernagelt. Es war auch viel Pech dabei, aber auch an einigen Stellen wohl die Nerven und Unvermögen. Jedenfalls wurden sich Chancen erspielt. So schlecht fand ich das gar nicht. Dann wieder zehn Minuten Leerlauf und am Ende drückten unsere Jungs wieder, aber es sollte nicht sein.

      Nun zu den Feinheiten. Ich schüttelte anfangs den Kopf über die Aufstellung. Viel zu defensiv aufgestellt. Immerhin standen 5 Verteidiger auf dem Platz (Stegi, Lenschi, Maek, Eichmann, Hahn). Da hätte ich mehr Offensive erwartet. Lensch spielte dann aber im Mittelfeld. Und ich finde, er machte seinen Job das ganze Spiel über auch erstaunlich gut. Dennoch, viel zu spät kamen dann offensive Kräfte. Telch saß leider nur auf der Bank. Ich denke, er hätte im Mittelfeld noch die eine oder andere Idee nach vorne einbringen können. Theisen war nämlich heute schwach. Viele Bälle verstolpert und Pässe verschludert.

      Mir gefiel aber zumindest, dass das Team in der zweiten HZ gekämpft hat. Ich hoffe nun, die lassen ihren Kopf nicht hängen und fighten die nächsten Spiele mal von Anfang an. Ja, die Querpass-Spielerei beim Spielaufbau nervt, das stimmt. Aber zu sagen, das sei wie bei Kiefer - das stimmt so einfach nicht.

      Ich habe auch nach den fünf Siegen immer gesagt, dass unser Ziel als Aufsteiger erst einmal der Klassenerhalt sein sollte. Das sehe ich weiterhin so, denke aber auch nach den drei Niederlagen weiterhin, dass in unserem Team mehr steckt. Klar sind alle jetzt gefrustet - ich auch -, aber nun alles in Frage zu stellen, das halte ich für falsch. Mit ein bisschen mehr Glück heute, wäre ein ganz anderer Spielverlauf möglich gewesen... Hätte, wenn und aber. Die Jungs sind nun gefordert, in den nächsten Spielen (gegen harte Gegner!) wieder den Faden zu finden. Ich halte zu ihnen, ganz egal, wie die Ergebnisse dann lauten werden!
    • Selbst nach Stunden fällt es mir nicht leicht, Worte zu finden. Nur soviel: Toll, dass trotz zweier voran gegangener Niederlagen immer noch 1.600 ins Stadion gingen. Zweitens: Es wird auch wieder bessere Zeiten geben. Drittens: Ich wünsche Waldhof viel Erfolg in der dritten Liga.
    • Rio wrote:

      Also, am Schiri lag es heute garantiert nicht.

      Nun zu den Feinheiten. Ich schüttelte anfangs den Kopf über die Aufstellung. Viel zu defensiv aufgestellt. Immerhin standen 5 Verteidiger auf dem Platz (Stegi, Lenschi, Maek, Eichmann, Hahn).

      Mir gefiel aber zumindest, dass das Team in der zweiten HZ gekämpft hat. Aber zu sagen, das sei wie bei Kiefer - das stimmt so einfach nnicht.
      1. Stimmt, der hat eigentlich ganz ordentlich gepfiffen. Es hätte zwar ein oder zwei gelbe für Frankfurt mehr geben können, aber was soll's.
      2. Darüber habe ich mich auch gewundert. Was war mit Rosinger, Sökler?
      3. Auch das ist richtig. Unter Bully wäre Der Ball einfach blind nach vorne gebolzt worden. Bis zum Strafraum war das gestern ja auch über weite Strecken nicht so schlecht. Man hätte nur ein bisschen schneller spielen müssen, um mehr Druck zu erzeugen.
      4. Mit so einer Leistung wird Frankfurt in die Ederliga Hessen absteigen.
      :FCH2) :FCH2) :FCH2)

      The post was edited 1 time, last by dhgdhgj ().

    • Das Spiel hätte auch gut und gerne 3:2 für uns ausgehen können. Aber, wenn man einen offensiven Ballbesitzfußball spielt, muss man halt auch knipsen, und das klappt derzeit einfach nicht mehr. Da sehe ich einige Parallelen zu unserer Nationalelf bei der WM, denn hätten die geknipst, wären die mit einem besseren Ergebnis aus dem Turnier gekommen.

      Man sollte mal wieder versuchen die Forderung "Hinten muss die Null stehen" zu erfüllen!

      Ich habe eigentlich gedacht, dass wir einen tollen Kader haben, der auch einige Rotationen zulässt! In diesem Zusammenhang interessiert mich "welche Spieler sind nicht fit aus gesundheitlichen oder leistungsmäßigen Gründen, welche Spieler kann man nur noch im Ernstfall gebrauchen, muss vielleicht der Kader noch weiter verstärkt werden"?


      Ich wünsche jetzt der Mannschaft einen Erfolg in Freiburg!
      FCH FOREVER
    • Schade, dass nicht wenigstens 1 Punkt bei uns blieb - Chancen dazu waren genug da. Der größte Fehler wäre jetzt aber, alles wieder in Frage zu stellen. Wohin die Spirale Hektik -Unzufriedenheit auf den Rängen-Verunsicherung der Spieler-Frust etc. . führt, haben wir ja vor knapp 2 Jahren erlebt.
      Wir sollten die Mannschaft weiterhin unterstützen-dann wird die momentane Seuche auch wieder verschwinden.
      Hoffe mal, dass wir gegen Freiburg punkten und dann dem Leuchtturm mutig entgegentreten...

      :TOR1) :FCKFCS)
    • Dritte Pleite in Folge für den FCH




      Der FC Homburg hat am Freitag zu Hause gegen den FSV Frankfurt 1:2 verloren.FOTO: BeckerBredel

      Homburg. Regionalliga-Aufsteiger Homburg unterliegt dem FSV Frankfurt zu Hause mit 1:2. Von Ralph Tiné



      Nach der 1:2-Heimniederlage gegen den FSV Frankfurt am Freitag ist die Anfangseuphorie beim Aufsteiger FC Homburg der harten Realität der Fußball-Regionalliga gewichen. Für die Grün-Weißen war es die dritte Pleite in Folge.

      Beim FCH kehrte Christopher Theisen nach seiner Sperre wieder in die Mannschaft zurück. Etwas überraschend stand Christian Lensch anstelle von Tom Schmitt in der Startelf. Ebenso unerwartet besetzte Kevin Maek die Sechserposition – allerdings nur bis zur 20. Minute. Dann musste Maek verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Schmitt in die Partie. Das Spiel erinnerte stark an die 0:1-Niederlage beim SC Hessen Dreieich – mit dem Unterschied, dass die Frankfurter Konter brandgefährlich waren. Den ersten Beweis lieferten die Gäste durch Marco Koch in der 23. Minute – 0:1.
      Die Grün-Weißen wirkten weitgehend ideenlos und fanden wie in Dreieich keinen Weg durch die Reihen des tiefstehenden Gegners. Stattdessen machte Koch nach einer vergebenen Großchance in der 38. Minute eine Minute danach das durchaus verdiente 2:0 für die Gäste. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte Theisen mit einem abgefälschten Schuss gegen den Pfosten die beste Chance für den FCH.


      Nach dem Seitenwechsel dauerte es vier Minuten, bis Patrick Dulleck zum 1:2-Anschluss einnetzte. Die Gastgeber wirkten nun agiler, taten sich gegen diszipliniert verteidigende Frankfurter aber schwer. Das Spiel fand fast nur noch in der Hälfte des FSV statt, und dessen Spieler lagen auffällig häufig verletzt am Boden, bevor sie via Blitzheilung wieder spielfähig wurden. In der 71. Minute kam der lange verletzte Stürmer Konstantinos Neofytos für Thomas Steinherr, in der 84. Minute wurde Gaetano Giordano für Lensch eingewechselt. An der Niederlage änderte das aber nichts.

      FC Homburg verliert drittes Spiel in Folge
      :FCH3) :FCH3) :FCH3)
    • Die dritte Niederlage in Folge



      Zu wenige Impulse über die Außen setzte der Homburger Thomas Steinherr (links) am Freitagabend bei der 1:2-Heimniederlage des FCH gegen den FSV Frankfurt.FOTO: mh

      Homburg. Gestern Abend: FC Homburg kassiert zuhause 1:2 gegen abstiegsbedrohten FSV Frankfurt. Fans sind maßlos enttäuscht.



      Wieder eine Niederlage für den einstigen Tabellenführer der Regionalliga Südwest, den FC Homburg. Mit der 1:2-Heimpleite gegen den abstiegsbedrohten FSV Frankfurt kassierte der Aufsteiger FC Homburg am Freitagabend vor 1600 maßlos enttäuschten Zuschauern bereits die dritte Niederlage in Folge.

      „Die erste Halbzeit haben wir total verschlafen“, ärgerte sich Homburgs Trainer Jürgen Luginger, der seine Anfangself erneut durcheinanderwirbelte. Auf der Sechser-Position musste für den gesperrten Daniel Di Gregorio und für den angeschlagenen Christian Telch (Sprunggelenk) Innenverteidiger Kevin Maek auflaufen. Doch nach 20 Minuten war auch für Maek wegen einer Wadenverletzung Schluss. Christian Lensch, der erstmals in der Startelf stand und auf der linken Außenbahn begann, rückte nach hinten. Vorne ließ Luginger erstmals mit Christopher Theisen und Patrick Dulleck mit zwei direkten Sturmspitzen antreten, während dahinter ein Dreier-Mittelfeld mit Lensch und später Schmitt, Lienhard und Steinherr für die Offensivimpulse sorgen sollte. Doch das klappte nicht! Luginger: „Wir übten kaum Druck auf das gegnerische Tor in der ersten Halbzeit aus. Der letzte Pass kam nicht und über die Flügel lief nichts zusammen.“ So dauerte es bis zu 31. Minute, ehe der FCH seine erste Torchance durch Theisen hatte. Der sechsfache Saisontorschütze der Grün-Weißen aber schoss aus 14 Meter zu schwach und genau auf den überhaupt nicht geforderten Frankfurter Torhüter Marco Aulbach. Zu diesem Zeitpunkt lag der FCH schon mit 0:1 in Rückstand. Erster Torschuss des FSV durch Marco Koch (23.) und die Gäste führten. Auch der zweite Torschuss der Frankfurter saß. Nach einer Ecke sah die Homburger Hintermannschaft wie ein Hühnerhaufen aus: Koch war zur Stelle (39.) und der FSV führte sogar mit 2:0. Dann auch noch Pech für den FC Homburg: Ein abgefälschter Schuss von Theisen (44.) landete am Pfosten. „Das war gar nichts“, schimpfte Luginger. „Vorne war das zu wenig und hinten haben wir zweimal geschlafen. So kann man sich nicht zeigen.“ Trotz gefühlten 80 Prozent Ballbesitz lag der FCH zum Pausentee mit 0:2 hinten.

      Luginger: „Es reicht einfach nicht, spielerisch nach Lösungen gegen einen stark in der Defensive stehenden Gegner zu suchen.“ Er vermisste Zweikampfstärke, Aggressivität und Durchsetzungsvermögen im 1:1-Spiel im und am Strafraum. Auch wenn Patrick Dulleck (49.) frühzeitig den Anschlusstreffer zum 1:2 markierte – in der restlichen Spielzeit bis zum Abpfiff fiel Homburg außer viel Quer- und Rückwärtsspiel nicht viel ein. Es gab nicht eine einzige echte Torchance zum Ausgleich.

      „Der letzte Ball kam einfach nicht an“, erklärte auch Mittelfeldspieler Patrick Lienhard, woran es haperte. Auch er sprach von einer sehr schlechten ersten Halbzeit seiner Elf. „Vorne machten wir zu wenig und hinten haben wir zweimal geschlafen.“, meinte Lienhard. So brauche man sich nicht wundern, wenn man auf einmal mit 0:2 im Rückstand liege, obwohl man eigentlich 90 Minuten lang versucht habe, das Spiel zu machen.

      Innerhalb von 14 Tagen verlor der FC Homburg jetzt drei Mal, darunter zwei Niederlagen gegen die Abstiegskanditaten SC Hessen Dreieich und FSV Frankfurt.

      FC Homburg verliert gegen FSV Frankfurt 1:2
      :FCH3) :FCH3) :FCH3)
    • Frank wrote:

      Die Grün-Weißen wirkten weitgehend ideenlos und fanden wie in Dreieich keinen Weg durch die Reihen des tiefstehenden Gegners. Stattdessen machte Koch nach einer vergebenen Großchance in der 38. Minute eine Minute danach das durchaus verdiente 2:0 für die Gäste. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte Theisen mit einem abgefälschten Schuss gegen den Pfosten die beste Chance für den FCH.
      ?( ?( ?( ?( ?( ?( ?(
      Was für ein Spiel hat denn der Herr Tiné da gestern Abend gesehen?
      Verdient für Frankfurt :?: :?: :?: :?:
      Die haben rein gar nichts fürs Spiel getan!!
      Glückliches 2:0 passt wohl besser.
      :FCH2) :FCH2) :FCH2)

      The post was edited 1 time, last by dhgdhgj ().

    • UrFan wrote:

      Wir haben in der laufenden Saison 5 verdiente Siege und 4 unglückliche Niederlagen eingefahren!

      Was da fehlt sind die verdienten Niederlagen und vor allem die glücklichen Siege, die ich ja ganz besonders liebe, denn die bringen Punkte!

      Wenn man gegen zwei Abstiegskandidaten wie Dreieich und Frankfurt 180 Minuten Offensiv so planlos und schwach spielt, hat man den Sieg auch nicht verdient

      The post was edited 1 time, last by Abstiegsgespenst ().

    • +++ Homburg in der Krise +++

      Rückblick: Der FCH gewann am sechsten Spieltag mit 2:0 beim SSV Ulm und spielte als Tabellenführer einen begeisternden Fußball. Nach fünf Siegen aus den ersten sechs Spielen kam im Umfeld die schon lange nicht mehr da gewesene Euphorie auf. Drei Wochen später ist von all dem nichts mehr übriggeblieben. Ein unerklärlicher Leistungsabfall und drei Niederlagen in Folge ließen den Homburger Höhenflug wie eine Seifenblase platzen. Der FCH befindet sich nach der gestrigen 1:2 Heimniederlage gegen den Abstiegskandidaten FSV Frankfurt in einer Krise.

      Trainer Luginger würfelte seine Mannschaft gegenüber der 0:1 Niederlage beim Tabellenschlusslicht SC Hessen Dreieich erneut durcheinander. Gaiser, Sökler, Schmitt und der gesperrte di Gregorio flogen aus der Startelf, dafür kamen Lienhard, Theisen, Eichmann und Lensch neu in die Mannschaft. Der als Torjäger verpflichtete Rosinger stand noch nicht mal im 18er-Kader. Das Spiel begann so wie es sich die immerhin noch 1620 Zuschauer vorgestellt hatten. Homburg, mit viel Ballbesitz, war von der ersten Minute an die spielbestimmende Mannschaft, während die Gäste aus Frankfurt nach der 0:7 Klatsche im letzten Auswärtsspiel in Offenbach erst einmal darauf aus waren die Null zu halten. Wie allerdings schon gegen Hoffenheim und Dreieich fehlten dem FCH die richtigen Offensivimpulse. So dauerte es bis zur 31. Minute ehe Theisen mit einem harmlosen Torschuss zum ersten Mal Frankfurts Schlussmann Aulbach beschäftigen konnte. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Grün-Weißen allerdings schon seit der 23. Minute mit 0:1 in Rückstand. Der Gast vom Bornheimer Hang konnte nach einem Konter seine erste Torchance durch Koch zur Führung verwerten. Auch nach dem Rückstand trat der FCH viel zu behäbig in seinen Offensivaktionen auf. Einfallsloses Quergeschiebe statt druckvoller Offensivfußball prägten das Homburger Spiel. Dazwischen kamen die Frankfurter dann mal wieder vor das Homburger Tor. Nach einem Eckball war die Homburger Hintermannschaft völlig orientierungslos, Koch bedankte sich und drückte das Leder aus kurzer Entfernung zum 0:2 über die Linie (40.). Bis zur ersten richtigen Homburger Torgelegenheit mussten die Zuschauer bis kurz vor der Halbzeit warten, ein abgefälschter Schuss von Theisen landete nur am Pfosten, so dass es mit 0:2 aus Homburger Sicht in die Halbzeit ging.

      Mit Beginn der zweiten Hälfte kam der Gastgeber dann druckvoller aus der Kabine und und belohnte sich nach 49 Minuten mit dem 1:2 Anschlusstreffer. Schmitt brachte eine Flanke von der rechten Seite auf den langen Pfosten, dort drückte Dulleck den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen. Nach einer kurzen Drangphase stellte sich dann aber wieder das gewohnte Bild ein. Wie schon in Dreieich waren die Homburger Außenpositionen praktisch abgemeldet, im Spielaufbau agierten die Grün-Weißen mit zu wenigen Ideen, zudem fehlte es an Aggressivität und Durchsetzungsvermögen. Auch durch die zahlreichen Eckbälle konnte der FCH keine Torgefahr ausstrahlen. So war es dann auch wenig verwunderlich, dass sich im fortgang der Partie kaum nennenswerte Torchancen ergaben. Als Schiedsrichter Winter dann nach 90 Minuten die Begegnung beendete, war die nächste Homburger Pleite besiegelt.

      Nach den zuletzt schwachen Auftritten hat der FCH nach dem neunten Spieltag wohl schon den Kontakt nach ganz oben abreißen lassen. Fünf Siege und vier Niederlage lassen den guten Saisonstart schon vergessen. Mit dem Auswärtsspiel in Freiburg und dem Derby gegen Saarbrücken stehen den Grün-Weißen weitere heiße Duelle bevor. Sollte man jetzt nicht wieder langsam anfangen zu punkten, besteht die Gefahr schneller nach unten durchgereicht zu werden als es uns allen lieb sein kann.

      Quelle: Motzkolonne FB
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