11. Spieltag RLSW 2018/19 - FC 08 Homburg - 1. FC Landeshauptdorf / 29.09.2018 / 14:00 Uhr / 2:1 (0:0) DERBYSIEGER!

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    • Mehr Sicherheit vor dem Saar-Derby




      Wie bereits bei vorangegangenen Lokal-Derbys zwischen dem FC 08 Homburg und 1. FC Saarbrücken wird es am Samstag wieder einen massiven Einsatz der Polizei geben.FOTO: Thorsten Wolf

      Homburg/Saarbrücken. Landmarkt, Fußball, Wiesn: Homburg steht am Samstag ein Großkampftag bevor. Die Polizei hat sich für die Partie der Erzrivalen FCH und FCS entsprechend aufgestellt. Wer anreist, sollte das früh tun: Parken wird eine Herausforderung. Von Ulrike Stumm



      Die Gewaltausbrüche vom März werden viele noch im Gedächtnis haben: Als die Fußball-Erzrivalen FC Homburg und FC Saarbrücken im Waldstadion beim Pokal aufeinander trafen, gab es sowohl im Stadion als auch in der Stadt sehr unschöne Szenen. Während der Partie artete der Gebrauch von Pyrotechnik aus. Nach dem Spiel waren es Schlägereien, bei denen in der Innenstadt laut Augenzeugen sogar Tische und Gläser flogen. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Pfefferspray ein, vier Polizisten wurden verletzt, mehrere Hundert waren im Einsatz.

      Nun steht an diesem Samstag, 29. September, 14 Uhr, in Homburg ein weiteres Spiel zwischen dem FCH und dem FCS an. Zeitgleich ist es in der Homburger Innenstadt voraussichtlich brechend voll: Der Landmarkt Saarpfalz lockt ab 9 Uhr traditionell zahlreiche Besucher in die Innenstadt, um die 60 Aussteller werden erwartet. Zudem feiert das neue Möbelhaus in der Richard-Wagner-Straße seine Eröffnung. Auch hier rechnet man mit bis zu 2500 Menschen in der Spitze. Am späten Nachmittag startet die Homburger Wiesn im Zelt vor dem ehemaligen Stadtbad, das Zelt ist an diesem Abend komplett ausgebucht.

      Eine Gemengelage, die auch die Polizei Homburg vor Herausforderungen stellt. Deren Chefin Alexandra Besse erläutert die Situation vorab in einem Gespräch mit unserer Zeitung. Die Fußball-Partie sei als Hochrisikospiel eingestuft, macht sie klar. Und verweist auf die Vorfälle im März. Es sei während und nach dem Spiel zu massiven Ausschreitungen gekommen. Wenn Homburg und Saarbrücken im Fußball aufeinander treffen, habe das eine besondere Qualität. „Das hat eine lange Tradition.“ Es sei das erste Spiel, in dem nach dem Wiederaufstieg des FCH die beiden Vereine als unmittelbare Konkurrenten gegeneinander antreten. Deswegen sei man für Samstag entsprechend vorbereitet. Mehrere hundert Einsatzkräfte werden vor Ort sein. Die Beamten aus dem ganzen Saarland werden unterstützt von Polizeikräften aus Rheinland-Pfalz, auch die Bundespolizei werde da sein, und helfen, wenn es nötig werde, so Besse. Zudem stimme man sich eng mit dem FCH und dessen Sicherheitsbeauftragtem ab. Schon in den Tagen vor dem Spiel werde das Stadion bewacht, um zu verhindern, dass Pyrotechnik bereits vorher hingebracht werde. Der FCH habe zudem deutliche Einschränkungen ausgesprochen, welche Fan-Utensilien mitgebracht werden dürfen. Requisiten wie Blockfahnen und Doppelhalter seien untersagt, dazu komme grundsätzlich Verbotenes, wie beispielsweise Pyros, Waffen, Messer, andere gefährliche Gegenstände.


      Die Sicherheitskontrollen werden generell verstärkt. Jeder, der ins Stadion möchte, werde eindringlich durchsucht. Es sei daher sinnvoll, keine großen Taschen mitzubringen. Dann gehe der Einlass schneller vonstatten. Im Stadion, wo der Verein für die Sicherheit zuständig ist, sei die Zahl der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes angesichts der Vorkommnisse im März nochmals deutlich erhöht worden.
      Die Polizei, so Alexandra Besse, rechne mit gemischter Anreise. Ein Großteil der Fans werde mit Autos und Kleinbussen fahren. Es sei an diesem Tag generell mit Verkehrsproblemen zu rechnen. Es sei sinnvoll, früh zu kommen. Man müsse sich darauf einstellen, dass man im unmittelbaren Bereich des Stadions nicht parken kann. Der Jahnplatz sei für Fans aus Saarbrücken als Parkraum ausgewiesen – so lange Platz ist. „Er wird aber nicht reichen.“ Zumal hier auch Einsatzfahrzeuge der Polizei stehen. Die Stadt teilt zudem mit, dass wegen des Saar-Derbys am Samstag ab 10 Uhr in der gesamten Unteren Allee ein absolutes Halteverbot eingerichtet und überwacht wird. Per Zug – Sonderzüge wird es nicht geben – erwartet die Polizei nicht mehr als um die 200 Fans. Wenn größere Fangruppen aus Saarbrücken am Hauptbahnhof gleichzeitig ankommen, würden diese von der Polizei empfangen und begleitet. Der normale Weg sei wegen der Möbelhaus-Eröffnung nicht möglich. Die FCH-Fans reisten in der Regel nicht gemeinsam, sondern in Kleingruppen oder einzeln an.

      Mit den Veranstaltern des Landmarktes, der Saarpfalz-Touristik und der Homburger Kulturgesellschaft, habe man ein Sicherheitsgespräch geführt und vereinbart, dass die Stände nach dem Ende um 15 Uhr zügig abgebaut werden, sodass bei Abpfiff des Spiels hier bereits alles weggeräumt sei. Die Stadt Homburg machte auf Anfrage deutlich, dass der Termin für den Markt bereits Ende Februar, Anfang März festgelegt worden sei. Da sei noch nicht einmal klar gewesen, dass der FCH aufsteige, der Spielplan sei sowieso wesentlich später, erst im Sommer, erstellt worden.

      „Eine Gefahr für Unbeteiligte sehe ich nicht“, machte Besse deutlich. Allenfalls könne es für Menschen, die nichts damit zu tun haben, befremdlich sein, wenn sie mit so einem „ungewohnten Szenario“ konfrontiert werden.

      „Wir sind, was die Polizei angeht, vom Hauptbahnhof über die Innenstadt bis zum Stadion gut aufgestellt und werden in der Lage sein, Probleme frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls einzuschreiten.“ Trotz allem hofft Alexandra Besse auf ein interessantes und schönes Fußballspiel. Es solle für jeden, der das möchte, auch möglich sein, sich diese Partie anzusehen. Es sei schade, wenn ein solches Sportereignis durch einige wenige, die auf Krawall aus seien, beeinträchtigt werde.
      Für unproblematisch hält sie, dass später am Tag die Homburger Wiesn gefeiert wird. Das Festzelt sei an dem Abend komplett ausverkauft, „wer kein Ticket hat, kommt nicht rein“. Der Veranstalter sei mit dem Sicherheitskonzept gut aufgestellt. Aus polizeilicher Sicht sei die Wiesn eher ruhig.


      Homburgs Polizeichefin Alexandra Besse.FOTO: Ulrike Stumm




      Ab dem Morgen wird in Homburgs Innenstadt am Samstag Herbstliches beim Landmarkt angeboten. Bis das Fußballspiel FCH gegen den FCS abgepfiffen wird, sollen alle Stäbde abgebaut sein.FOTO: Katja Weber /Saarpfalz-Touristik


      Mehr Sicherheit vor dem Saar-Derby
      Grau is alle Theorie entscheidend is auf'm Platz
    • Kamelot schrieb:

      Im Online-Ticketshop des FCH sind bereits alle Karten für Block 3 vergriffen.
      Klar wird es an der Tageskasse noch Karten geben, dass die Vorverkaufskarten aber alle weggegangen sind, habe ich noch nicht erlebt.
      Könnte eine wirklich gute Besucherzahl werden.
      :FCH1) :FCH2) :FCH3) :FCH2) :FCH1)

      Nach den Zahlen im Online-Ticketshop kann man nicht gehen. Da werden nicht alle Tickets freigeschaltet.
    • Homburg: Am Samstag Tausende in der Stadt – zum Fußball-Schlager früh anreisen


      In Homburg hoffen sie am Samstag auf ein spannendes, aber friedliches Fußballfest. Foto: HAMM

      In Homburg herrscht am Samstag deutlich mehr Trubel als sonst: Zum Fußball-Saarschlager des FC Homburg gegen den 1. FC Saarbrücken werden 6000 bis 8000 Zuschauer erwartet. Zeitgleich steht am Hauptbahnhof die Neueröffnung des Möbelgeschäfts Poco mit geschätzt 2500 Gästen an. An der Entenmühle werden Rollsport-Rennen ausgetragen, und in der Altstadt rund um den Marktplatz steigt der besucherstarke Landmarkt Saar-Pfalz.„Den Fußballfreunden empfehlen wir dringend, frühzeitig anzureisen“, rät Rafael Kowollik, der Geschäftsführer des FC Homburg. In der gesamten Unteren Allee als wichtige Zufahrtsstraße herrscht am Samstag ein absolutes Halteverbot. Bereits um 12 Uhr, also zwei Stunden vor Spielbeginn, öffnen die Kassen am Waldstadion. Einlass ins Stadion wird ab 12.30 Uhr gewährt. Noch in unguter Erinnerung sind die Feuerwerks-Exzesse, die sich Saarbrücker Extrem-Fans beim Saarlandpokal-Spiel am 14. März 2018 hier geleistet hatten. „Damit keine Feuerwerkskörper eingeschmuggelt werden können, wird das Stadion seit Freitag bis zum Spiel durchgehend bewacht“, sagte Rafael Kowollik. Komme der FC Homburg bei „normalen“ Ligaspielen mit 15 bis 20 Ordnern aus, werde deren Zahl morgen auf rund 180 aufgestockt. Die Saarbrücker Fans sind seit den Vorkommnissen vom März mit Restriktionen belegt: So dürfen sie weder Blockfahnen noch große Transparente mitbringen. Eintrittskarten kann man noch bis Samstagmorgen online über die FCH-Internetseite fc08homburg.de kaufen – zum Selbst-Ausdrucken oder zum Abbilden auf dem Handy. |ghm

      Homburg: Am Samstag Tausende in der Stadt – zum Fußball-Schlager früh anreisen: RHEINPFALZ.de
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    • dhgdhgj schrieb:

      Wie kann man die Möbelhaus-Eröffnung, den Landmarkt, den Wiesn-Beginn und das Saarderby am gleichen Tag stattfinden lassen. Da ist doch jetzt schon Chaos vorprogrammiert.

      Das sind heutzutage die Planer dash .
      Den Vorwurf muss man jedoch den Planern des Spieltages ankreiden. Der Landmarkt und die Wiesn waren zuerst geplant und der Termin bekannt.

      Poco ist das relativ egal.
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    • Derbyzeit im Waldstadion

      Der FC 08 Homburg empfängt am Samstag, den 29. September 2018, um 14:00 Uhr den 1. FC Saarbrücken. Knapp 4.000 Karten sind bisher verkauft – es ist alles angerichtet für ein spannendes, friedliches Fußballfest.

      Auch die Tabellensituation verspricht ein echtes Top-Spiel. Homburg als Tabellendritter und der FC als Fünfter mit einem Zähler weniger werden sicherlich motiviert sein. „Klar ist das nochmal ein anderes Gefühl, wenn viele Fans im Stadion sind“, gibt auch Keeper David Salfeld zu, dass es dann doch nochmal ein bisschen mehr kribbeln wird am Samstag. Mit einem Sieg beim SC Freiburg II vergangenes Wochenende konnten die Grün-Weißen ihre kurze Negativserie stoppen.
      Auch der Pokalsieg gegen den FV Schwalbach am Mittwoch sorgte nochmal für das nötige Selbstbewusstsein. Die Saarbrücker spielten unter der Woche ebenfalls im Sparkassenpokal Saar, ein klarer 4:0-Erfolg brachte auch die Saarbrücker in die nächste Runde. „Nach anfänglichen Problemen haben sie sich jetzt berappelt. Aber wir werden uns sicher nicht verstecken, gerade zuhause. In diesem Spiel werden Kleinigkeiten entscheiden. Wir müssen die Fehlerquote geringhalten und mutig nach vorne spielen“, hat der FCH-Trainer klare Vorstellungen vom Gegner und auch vom Auftreten seiner Elf.
      Allzu viel wollte der Coach über die mögliche Taktik allerdings nicht verraten: „Ich denke, dass sich beide Mannschaften kennen und wissen, was beim Gegner möglich sein kann, das ist auch kein großes Geheimnis. Es sind super Voraussetzungen, auch was die Tabellenkonstellation angeht. Beide Mannschaften werden unbedingt gewinnen wollen. Wir hoffen natürlich, dass die drei Punkte hier bleiben!“
      Was das Personal angeht, gab es unter der Woche ein paar Verletzungssorgen, gerade was die Offensive angeht. Hinter den Einsätzen von Patrick Dulleck (Knieprobleme nach einem Zusammenprall im Spiel beim SC Freiburg II) und Daniel Di Gregorio (Knieprobleme) stehen noch Fragezeichen. Zudem fallen Christian Telch (Schmerzen im Fuß) und Kostas Neofytos (Knieprobleme) aus. „Ich hoffe, dass uns viele Zuschauer unterstützen werden und natürlich auch, dass alles friedlich abläuft, was auch wichtig ist, damit es ein Fußballfest wird“, so Luginger zum Abschluss der Pressekonferenz vor dem Spiel.
      Der FCH bittet alle Zuschauer um eine frühzeitige Anreise, da Parallelveranstaltungen in der Innenstadt für volle Straßen sorgen werden. Am Waldstadion selbst stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Die Untere Allee ist zudem zum Parken komplett gesperrt. Die Stadionkassen öffnen bereits um 12 Uhr, Einlass ist ab 12:30 Uhr. An den Eingängen wird es zu strengeren Kontrollen kommen, größere Taschen sind daher nicht erlaubt. In Besprechungen mit allen beteiligten Sicherheitsträger wurden weitere Maßnahmen getroffen, es wird vermehrt Sicherheitspersonal im Stadion und in der gesamten Stadt im Einsatz sein.
      Um die Tageskassen zu entlasten und längere Wartezeiten zu vermeiden, wird zudem der Vorverkauf empfohlen. Tickets können auf der Geschäftsstelle oder im Online-Shop bis kurz vor Spielbeginn gekauft werden. Anschließend kann das Ticket auf dem Smartphone am Einlass vorgezeigt und gescannt werden.

      FC 08 Homburg - News-Artikel
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    • Frank schrieb:

      dhgdhgj schrieb:

      Wie kann man die Möbelhaus-Eröffnung, den Landmarkt, den Wiesn-Beginn und das Saarderby am gleichen Tag stattfinden lassen. Da ist doch jetzt schon Chaos vorprogrammiert.

      Das sind heutzutage die Planer dash .
      Den Vorwurf muss man jedoch den Planern des Spieltages ankreiden. Der Landmarkt und die Wiesn waren zuerst geplant und der Termin bekannt.
      Poco ist das relativ egal.
      Das meine ich ja. Hätte man Freitag Abend gespielt, würde es dieses Problem nicht geben. Vielleicht auch noch Sonntag, wobei da ja trotzdem die Wiesn stattfinden.
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    • „Gegen Saarbrücken gewinnen ist immer geil“




      Auch in der Oberliga war das Derby elektrisierend: Im Mai 2009 feierte der FC Homburg gegen den FCS einen 2:1-Erfolg.FOTO: BeckerBredel

      Homburg. Kaum einer beim FC Homburg liebt die Derbys gegen den Erzrivalen so sehr wie Sportmanager Michael Berndt – aus Erfahrung. Von Ralph Tiné



      Es läuft die sechste Minute im Spiel des FC Homburg gegen den 1. FC Saarbrücken. Michael Berndt sprintet, so schnell er kann. Tatsächlich erreicht er einen langen Pass knapp vor FCS-Torhüter Tobias Rott. Berndt spitzelt den Ball an Rott vorbei zum 1:0. Der Jubel der Heim-Fans unter den 5700 Zuschauern im Homburger Waldstadion ist riesig und wird nur noch übertroffen vom Schlusspfiff zum 2:1-Sieg.

      Berndt erinnert sich noch genau an das Spiel im Mai 2009. „Wir konnten damals nichts mehr daran ändern, dass der FCS aufsteigt. Aber wir wollten auf jeden Fall verhindern, dass sie bei uns im Stadion gewinnen“, erzählt der damalige Mittelfeldspieler über die Saison 2008/2009, an deren Ende der FCS Meister und in die Regionalliga befördert wurde. Homburg wurde Zweiter und schaffte den Aufstieg letztlich ein Jahr später.
      An diesem Samstag, neuneinhalb Jahre später, steht das emotionalste aller saarländischen Fußball-Derbys erneut auf dem Programm. Und wenn die Grün-Weißen aus Homburg die Blau-Schwarzen aus der Landeshauptstadt um 14 Uhr im Waldstadion empfangen, wird Berndt in neuer Rolle dabei sein. Seit Juli ist der Ex-Spieler Sportmanager beim FCH. „Auf der Tribüne zu sitzen, das ist schon etwas anderes, als als Spieler auf dem Rasen zu stehen. Aber man fiebert genauso mit – vielleicht sogar noch mehr, weil man selbst nicht eingreifen kann“, sagt der 39-Jährige, der seit Jahren auch Trainer der Homburger U19 ist.


      Wenn Berndt über das Derby der ewigen saarländischen Rivalen spricht, wird schnell deutlich, dass in dem langjährigen Homburger Spieler die sportliche Konkurrenz mit dem saarländischen Nachbarn tief verwurzelt ist. „Die Rivalität finde ich gut. Das hat schon ein besonderes Flair, wenn Homburg und Saarbrücken aufeinander treffen. Wenn die Stimmung und die Atmosphäre friedlich bleiben, ist das Derby einfach nur geil“, sagt Berndt und fügt mit Bezug auf das Spiel 2009 hinzu: „Gegen Saarbrücken gewinnen ist immer geil.“
      Mit Unterbrechungen spielte Berndt von 2000 bis 2012 für den FCH. Für den gebürtigen Kuseler gibt es bis heute zwei Herzensvereine, wie er erklärt: Seinen (heute nicht mehr existierenden) Heimatverein SG Blaubach-Diedelkopf, wo Berndt in der Jugend mit Ex-Nationalspieler Miroslav Klose zusammen gespielt hatte, und den FC Homburg. „Das sind meine Clubs“, sagt der Vollblutfußballer.

      Nach dem bisherigen Saisonverlauf, mit dem FCH als Tabellendritter und dem FCS auf Platz fünf, sieht Berndt am Samstag keine klare Kräfteverteilung. Der FCS sei als souveräner Vorjahresmeister zwar als klarer Favorit in die Spielzeit gestartet, habe mit den Abgängen von Patrick Schmidt und Kevin Behrens aber auch „personell einen herben Verlust“ hinnehmen müssen. „Vor der Saison hätte ich gesagt, Saarbrücken ist Favorit. Jetzt muss man sagen, dass es rein an der Tabelle gemessen ein ganz enges Spiel werden dürfte. Ich denke, dass wir mit einer guten Leistung auch einen Dreier holen können“, sagt Berndt.
      Und das in einem würdigen Rahmen. Der Sportmanager erwartet eine Zuschauerkulisse im hohen vierstelligen Bereich. Da die Saarbrücker traditionell viele Fans mitbringen, hofft Berndt, dass die eigenen Anhänger zahlenmäßig dagegenhalten können. „Die Unterstützung ist in dieser Saison einfach toll. Jetzt hoffen wir darauf, dass so viele wie möglich kommen und auch im Derby voll hinter uns stehen werden“, sagt Berndt, der sich auf einen konkreten Ergebnistipp nicht einlassen möchte. Auf die Frage, ob der FCH am Samstagabend noch vor dem FCS stehen wird, setzt er ein Lausbubengrinsen auf und sagt: „Kann gut sein.“


      Michael Berndt ist neuer Sportdirektor beim FC Homburg.FOTO: pm / FC 08 Homburg / Robin Burkart

      Kaum einer liebt das Derby gegen den FCS so sehr wie Michael Berndt


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    • Hoffe mal das Dulleck und Grigorio spielen können , beide sind meiner Meinung nach enorm wichtig für uns .
      Sehe einen kleinen Vorteil für uns , der FCS muß kommen und das Spiel machen was uns entgegen kommen könnte .
      Für uns wäre es endlich mal Zeit in einem wichtigen Spiel den FCS zu schlagen .
      Denke wenn dies gelänge gebe das der Mannschaft einen kräftigen Schub.
      Gleichzeitig könnten wir einen Verfolger auf Distanz halten.

      Schätze mal 7455 Zuschauer und ein knappes 2:1 für uns .
      Man das man sich auch noch in meinem Alter auf manche Spiele freut wie ein kleines Kind , Wahnsinn .
    • Tatsächlich wäre es echt an der Zeit, gegen die blauschwarze Brut in einem wichtigen Punktspiel zu gewinnen...wir haben (glaube ich) vor 2-3 Jahren mal in Völklingen schon gewonnen, da war aber die Saison schon gelaufen....dann 2008/2009 in der Oberliga, als der FCS schon Meister war und 1995/96 im Pokal.

      Unser letzter Sieg, bei dem es echt um was ging, war die Aufstiegsrunde 1992......26 JAHRE!!!!ALSO ECHT VIEL ZU LANGE HER!

      Auf gehts FCH! :FCH3)