Zwischenfazit zum Hinrundenende

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    • Zwischenfazit zum Hinrundenende

      Wie seht ihr die Saison bis jetzt?

      Ich würde sagen, wenn man nur den Tabellenplatz betrachtet sind wir absolut im Soll. Natürlich hätte es auch noch der ein oder andere Punkt mehr sein können, aber im Großen und Ganzen kann man zufrieden sein.

      Was das Spielerische und allgemein die Weiterentwicklung angeht sind wir aber noch zu unkonstant, um ganz oben mitspielen zu können. Da muss für nächste Saison noch dran gearbeitet werden. Auch ein Knipser, der regelmäßig seine Tore macht, würde uns gut tun. Was das angeht vertraue ich aber unserem Trainer.
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    • Ich bin mit dem Saisonverlauf zufrieden. Wir sehen ja schon seit Jahren wie schwer fuer Vereine, vor allen Dingen Aufsteiger, aus Saar / Pfalz / Rheinland es ist in der Regionalliga mitzuhalten. Schon daher bin ich mit dem 5. Platz zufrieden, Uns fehlen nur noch 11 Punkte, und dann wird der Klassenerhalt wohl mehr oder weniger amtlich sein. Wenn die 40 Punkte auf dem Konto sind, kann man sich schon so langsam auf die naechste Saison vorbereiten.
    • Ich bin mehr als zufrieden mit dem Saisonverlauf, da ich aber auch von Anfang an und auch jetzt noch immer gesagt habe, dass als Aufsteiger erst einmal der Nichtabstieg klar sein muss. Davon sind wir nun nicht mehr weit entfernt. Alles, was dann ab ca. 40-45 Punkte noch mehr geht, finde ich toll. Aber ich bleibe auf dem Boden, freue mich über jedes gute Spiel, finde das Team (Trainer und Mannschaft) sympathisch und gut und feuere sie an. Liga 3 - wenn es kommt, kommt es, wenn nicht, auch nicht schlimm. Etat und Budget hin oder her. Forza FCH!
    • Letztendlich stehen wir nach der Vorrunde da wo man es auch erwarten durfte.

      Vier bis fünf Punkte mehr hätten es aber schon sein dürfen, was auch realistisch gewesen wäre.

      Mit der Auswahl der neun Neuzugänge die die Qualität des Kaders hätten anheben sollen, hatte man nur bedingt ein gutes Händchen. Positive Überraschung der Neuzugänge war bisher Neubauer. Negative Überraschung bisher ganz klar Rosinger.

      Das Thema Aufstieg dürfte erledigt sein, auch mit dem Abstieg hat man nichts zu tun.

      Spannend wird sein wie sich der Kader im Sommer verändern wird, da laufen ja einige Verträge aus. Von „Altlasten“ aus dem Oberligajahr kann man sich trennen, um dann mit einem veränderten Kader den ersten ernsthaften Angriff auf die 3.Liga zu starten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Abstiegsgespenst ()

    • Ich muss zugeben, dass ich zwischenzeitlich durch den guten Start schon vom Durchmarsch in die 3. Liga geträumt habe. Inzwischen habe ich mich damit abgefunden, dass das wohl erst in der nächsten Saison geschehen kann. Das wäre auch etwas viel von der Mannschaft verlangt gewesen.
      Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Mannschaft und dem Trainer. Dass es Phasen gibt, wo es mal nicht so läuft wie es sollte, ist normal. Gut ist, wenn man sich dann mit einer guten Leistung wieder zurückkämpft wie jetzt gegen Offenbach. Ich denke, dass Luginger ein Glücksgriff war.
      Wenn die Jungs jetzt noch im Pokal weiterkommen, haben Mannschaft und Trainer meinen höchsten Respekt.

      Auf eine erfolgreiche Rückrunde und den Saarlandpokal 2019!
    • Unterm Strich sind wir natürlich im Soll.
      Wie in allen vergangenen Jahren (und wie bei den meisten anderen Mannschaften) hätte man den ein oder anderen Punkt noch machen müssen. Woran das im einzelnen gelegen hat können Spieler und Trainer sicher am besten bewerten. Das Gute daran ist: Wir haben noch ein mächtiges Steigerungspotential!

      Wenn das Umfeld nach drei Siegen nicht immer gleich in Aufstigseuphorie und nach zwei Niederlagen nicht immer in Weltuntergangsstimmung ausbrechen würde, wäre der Aufbau einer Meistermannschaft etwas leichter.

      Etat hin, Etat her, aus der Regionalliga hat sich noch kein Verein "Herausgekauft" (beste Beispiele haben wir im Saarland).

      Zu den Neuzugängen ist zu Sagen, dass unser Kader in der Breite wesentlich besser aufgestellt ist und dass wir durch Spieler wie: Theisen, Steinherr, Neubauer, Knipfer, Maeck und Di Gregorio einiges an Qualität dazugewonnen haben. Plattenhardt wurde als Perspektivspieler geholt, also bleiben nur noch Selentin und Rosinger, die bisher hinter ihren Erwartungen geblieben sind. Bei Rosinger gehe ich davon aus, dass er nach der Winterpause und einer guten Vorbereitung noch zu der Mannschaft aufschließen kann. Das Problem einen Top-Stürmer verpflichten zu können haben andere Vereine auch, in sofern war Rosinger wohl auch ein Kompromiss.

      Ich denke Nerven behalten (nach Spielen wie Pirmasens) und sich ab und zu mal Freuen, wie nach den Siegen gegen den FCS oder Offenbach bringt uns sicher durch die Runde. Die Tendenz geht nach oben. :thumbsup:
    • Bin auch zufrieden. Ich hatte mich zwar etwas nach den ersten 5 Spielen in einen ekstatischen Rausch einer Aufstiegseuphorie gegroovt, aber realistisch stehen wir nach 17 Spielen da wo wir hingehören:
      Mannheim und Steinbach haben uns die Grenzen aufgezeigt, Ulm und Saarbrücken kann man an guten Tagen schlagen, über eine Saison hinweg vielleicht eher nicht. Platz 5 ist mehr als ok.
      Die Neuzugänge sehe ich weitgehend positiv: Theisen, Steinherr, Di Gregorio, Maek und mit Abstrichen Knipfer und Neubauer haben uns weitergebracht. Sellentin und Rosinger leider noch nicht.
      Wird schon: Nur der FCH ! Wenn Mannheim weg ist und keiner runterkommt, spielen wir auch nächstes Jahr um den Aufstieg mit.
    • An sich steht finanzieller Aufwand und Ertrag nicht im richtigen Verhältnis.
      ABER der Kollege weiter oben hat vielleicht auch Recht. Man kann sich nicht einfach aus der Liga kaufen.
      Waldhof ist an der Vereinsspitze zwar etwas schwierig, aber sportlich holt deren Trainer alles aus dem Team raus. Hat auch Respekt verdient.
      Pokal sind wir raus.

      Viele Freundschaftsspiele stehen vor uns. Im Winter sollte man keine Neuen holen, sondern nur den Kader ausdünnen. Im Sommer zählt es dann
    • „Wir liegen absolut im Soll"



      Kann mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein: Homburgs Trainer Jürgen Luginger.FOTO: maw / Martin Wittenmeier

      Homburg. Zur Hälfte der Saison belegt Regionalligist FC Homburg eine guten fünften Platz. Zum Ende der Hinrunde lief aber nicht mehr alles rund. Von Markus Hagen



      Mit der Euphorie des Aufstiegs im Rücken legte Regionalligist FC Homburg einen grandiosen Start in die Regionalliga-Runde hin. Die letzten Spiele glichen dagegen mehr einer Achterbahnfahrt mit einigen Leistungsschwankungen.
      Herr Luginger, wie fällt Ihre Bilanz nach der Vorrunde aus?
      Jürgen Luginger Durchaus positiv. Wir haben 29 Punkte geholt und unsere Defensive ist mit 18 Gegentoren die zweitbeste der Liga. Mit Platz fünf liegen wir absolut im Soll und dort, wo wir uns das vor der Saison auch vorgestellt haben.


      Im Angriff hat es trotz bester Chancen doch einige Male gehapert. Sind 24 Tore da insgesamt zu wenig?
      Luginger Sicherlich hätten wir in einigen Spielen mehr Tore machen können, ja müssen. Chancen hierzu waren da. Manchmal fehlt doch die Effektivität, um die vorhandenen Möglichkeiten besser in Tore umzumünzen. Daran müssen wir weiter arbeiten.
      Das wurde auch im Pokalspiel beim 1. FC Saarbrücken deutlich. Der FCS hat seine Chancen am Ende zum 2:1-Sieg genutzt.
      Luginger Richtig. Es war ein 50:50-Spiel, das auch wir hätten gewinnen können. Es war schade, dass dieses Spiel schon im Achtelfinale stattfand. Eigentlich war es ein vorweggenommenes Endspiel.
      In der Regionalliga war besonders auffällig, dass Ihre Elf gegen die Spitzenteams viele Punkte holte, gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel hingegen nur selten überzeugen konnte. Hat der FCH nicht doch einige Punkte zu viel liegen gelassen?
      Luginger Von außen lässt sich das einfach so sagen. Aber man muss festhalten, dass auch die Mannschaften in der Abstiegszone ihre Qualitäten haben. Dazu sind uns immer wieder Sperren und Verletzungen – Kevin Maek, Sven Sellentin, Daniel Di Gregorio, Bernd Rosinger, Patrick Lienhard, Christopher Theisen – dazwischen gekommen und wir mussten daher immer wieder mit einer neuen oder veränderten Formation auflaufen. Außer beim 1:5 bei Waldhof Mannheim war auch in den verlorenen Spielen ein Sieg möglich. Mit Jaron Schäfer, dessen Ausfall bereits vor Saisonbeginn wegen einer Operation am Knie feststand, und nun Daniel Di Gregorio [Operation am Kreuzband] fallen langfristig zwei Spieler aus.
      Denken Sie über neue Kräfte in der Winterpause nach?
      Luginger Nein. Unser Kader ist mit 22 Feldspielern und drei Torhütern groß genug, um weiterhin eine starke Formation aufzustellen. Sollte uns der eine oder andere Spieler verlassen wollen, können wir darüber nachdenken, ob man noch einen Spieler holt. Der mögliche Neuzugang muss uns aber sportlich über die Saison hinaus weiterbringen. Dazu müssen auch die finanziellen Rahmenbedingungen passen. Nur einen Spieler holen, um den Kader aufzufüllen, das bringt nichts. Bisher hat auch noch keiner Abwanderungsgedanken geäußert.
      Vor der Winterpause stehen noch drei Rückrundenspiele aus. Am Montag geht es im Waldstadion zunächst einmal gegen Worms. Wie sind Ihre Ziele für dieses Jahr und darüber hinaus für den Rest der Rückrunde?
      Luginger Am Montag haben wir gegen Worms nach der 1:2-Hinspielniederlage noch etwas gut zu machen. Aber wir wollen nicht nur diese Partie, sondern auch anschließend die beiden Auswärts­spiele beim VfB Stuttgart II und der SV Elversberg gewinnen. Kurz gesagt: aus diesen drei Spielen so viele Punkte zu holen wie möglich. Für den weiteren Saisonverlauf gilt dann, an den Schwächen zu arbeiten, diese abzustellen und uns als Team weiterentwickeln. Klar ist dabei natürlich auch, dass wir die Tabelle im Auge behalten. Schließlich wollen wir uns möglichst weit vorne platzieren.
      Wer kann Waldhof Mannheim im Kampf um die Meisterschaft noch gefährden?
      Luginger Mannheim steht nach 17 Spielen verdient auf Platz eins, weil sie am konstantesten gespielt haben. Aber sie sind noch lange durch. Man muss abwarten, wie die Konkurrenz aus Steinbach, Ulm und Saarbrücken aus den Startlöchern kommt. Das Meisterschaftsrennen ist für mich weiter offen.
      Wann geht es mit dem Training beim FC Homburg nach der Winterpause weiter? Wie sieht die Vorbereitung aus?
      Luginger Wir fangen am 7. Januar mit der Vorbereitung auf die Restsaison an. Vom 31. Januar bis 7. Februar beziehen wir ein Trainingslager in Spanien, wo wir ein oder zwei Testspiele absolvieren werden. Planungen haben wir bereits aufgenommen.
      Das Gespräch führte Markus Hagen.

      Jürgen Luginger, Trainer des FC Homburg, im Interview
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