FSV Jägersburg

  • Schneller 0:2 Rueckstand gegegen Eintracht Trier. Aber das Spiel doch noch gedreht. Am Ende gewinnt der FSV mit 4:3. Gratulation nach Jaegersburg.
  • Das freut mich auch für den FSV, Auch weil sie in Mechtersheim in den letzten 10 Min. noch 3 gelb rote Karten sich eingehandelt hatten..Da sieht man, das wir dieses Jahr einen etwas breiteren Kader haben, der sinnvoll verstärkt wurde. Dabei ist zu erwähnen, daß 3 18 bis 19 Jährige spielen.
  • Ein zweiter Saarlandligist darf hoch : Der FSV Jägersburg steigt in die neue Mammut-Oberliga auf

    Von Philipp Semmler


    Der FSV Jägersburg kehrt ein Jahr nach dem Abstieg in die Fußball-Saarlandliga etwas überraschend wieder in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar zurück. Auf dem außerordentlichen Verbandstag des Saarländischen Fußball-Verbandes (SFV) am Dienstagabend berichtete SFV-Vizepräsident Adrian Zöhler, dass das Saarland neben Saarlandliga-Meister FV Eppelborn einen weiteren Aufsteiger für die Oberliga stellen kann – einen entsprechenden Beschluss des Verbandstags vorausgesetzt. Der Grund: Die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar wird auf 24 Teams aufgestockt.

    Dies war wiederum das Ergebnis einer Abstimmung der Vereine des Fußball-Regionalverbandes Südwest (FRV). Dieses Ergebnis wurde dem SFV exakt eine Stunde vor dem Start des Verbandstags mitgeteilt. „Das hat uns ein wenig die Schweißperlen auf die Stirn getrieben, weil wir dadurch kurzfristig noch die Abstimmung einarbeiten mussten, ob es einen zweiten Aufsteiger aus der Saarland- in die Oberliga geben soll“, erklärte SFV-Geschäftsführer Andreas Schwinn.


    Die Saar-Delegierten stimmten für einen zweiten Oberliga-Aufsteiger – und dieser wird Jägersburg heißen. Eigentlich wäre der FSV in der nach der Quotientenregel berechneten Abschlusstabelle nur Dritter. Doch der SC Halberg Brebach, der auf Platz zwei der „Quotiententabelle“ liegt, verzichtete auf eine Meldung zur Oberliga. Die kann der Club jetzt auch nicht mehr nachholen – trotz einer veränderten Ausgangslage. „Die neue Oberliga wird sich ausschließlich aus den Teams zusammensetzen, die fristgerecht bis zum 2. Juni die Bewerbungsunterlagen eingereicht haben“, stellte Oliver Herrmann, der FVR-Geschäftsführer auf SZ-Nachfrage klar.


    Herrmann betonte auch, dass sich die abstimmungsberechtigten Mitgliedsvereine des FRV bislang lediglich für eine höhere Anzahl an Aufsteigern – und nicht schon für das im Vorfeld diskutierte Modell einer Oberliga mit zwei Staffeln zu je zwölf Teams (wir berichteten) entschieden haben. Offen ist zudem noch, wie viele Oberliga-Absteiger es kommende Saison geben wird. Eines der diskutierten Szenarien sieht vor, dass die Oberliga binnen drei Jahren wieder auf die übliche Stärke von 18 Teams zurückgefahren wird.


    Das Präsidium des Regionalverbands will eine Task Force erstellen, die verschiedene Modelle vorstellt, wie der Spielbetrieb mit 24 Teams aussehen könnte. Der Task Force sollen auch Vereinsvertreter angehören, sie tagt erstmals am 18. Juni.


    Die vielen Unklarheiten bremsen beim FSV Jägersburg die Euphorie über die Rückkehr in die fünfthöchste Spielklasse, aus der die Ostsaarländer erst im Mai 2019 abgestiegen waren. „Bei einem normalen Aufstieg hätten wir gesagt, das ist klasse, dass wir wieder in der Oberliga sind“, erklärt Sportvorstand Martin Germann. „So ist aber die Freude ein wenig gedämpft. Vor allem, weil wir nicht wissen, was auf uns zukommt und wann wieder gespielt werden kann."


    Neben den beiden Aufsteigern aus dem Saarland kommen aus dem Südwestdeutschen Fußballverband der Meister der Verbandsliga Südwest, der SV Alemannia Waldalgesheim, sowie Vizemeister FC Speyer neu in die Oberliga. Sogar drei Oberliga-Aufsteiger wird es aus der Rheinlandliga geben. Dort liegen der TSV Emmelshausen und der FSV Salmrohr punktgleich und mit demselben Quotienten auf Rang zwei. Deshalb dürfen beide Clubs neben Meister SG Mülheim-Kärlich aufsteigen.


    Richtig eng war das Rennen um den besseren Quotienten auch in der Saarlandliga zwischen Jägersburg und dem SV Auersmacher. Der SV (1,955) hat einen um 0,002 Zähler schlechteren Quotienten als der FSV (1,957). Für das Aufstiegsrennen war dies aber letztendlich nicht von Bedeutung, da Auersmacher – genau wie Lokalrivale Brebach – nicht für die Oberliga gemeldet hat. „Unter normalen Umständen hätten wir aufsteigen wollen, aber nach den Entwicklungen in der Corona-Krise haben wir uns bewusst dagegen entschieden“, sagt Auersmachers Sportvorstand André Hemmer: „Ich weiß nicht, ob die Oberliga unter den gegebenen Umständen mit voraussichtlich sechs bis acht Absteigern sportlich für uns Sinn gemacht hätte. Zudem fehlen uns Einnahmen von Festen und Veranstaltungen. Das wird sich sicher auch bemerkbar machen.“


    Quelle: https://www.saarbruecker-zeitu…oberliga-auf_aid-51603829

    Lieber einen Zeckenhügel als einen Schuldenberg.

  • FSV Jägersburg steigt überraschend auf : Plötzlich wieder in der Oberliga

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    Der Jägersburger Steven Labisch (links) behielt im Luftkampf gegen den Brebacher Dominic Nasshan bei der 0:2-Heimniederlage der abgebrochenen Saarlandliga-Runde die Oberhand. Nun darf er mit dem FSV in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar hoch, weil der SC Brebach auf den Aufstieg verzichtet. Foto: mh/Markus Hagen

    Saarbrücken/Jägersburg Der FSV Jägersburg, nach Quotientenregel eigentlich Dritter der abgebrochenen Runde in der Fußball-Saarlandliga, darf nach nur einem Jahr wieder hoch. In den darunter liegenden SFV-Klassen steigt nur der Tabellenerste auf. Damit bleibt die SG Ballweiler in der Verbandsliga.


    Von Markus Hagen und Svenja Hofer


    Redakteurin

    Endlich Gewissheit! Nach wochenlangen Diskussionen um einen Saisonabbruch in den saarländischen Fußballligen, fielen nun beim virtuellen Verbandstag des Saarländischen Fußballverbands (SFV) endgültige Entscheidungen (wir berichteten). Neben dem Abbruch stimmten die Delegierten der Vereine zudem dafür, die Tabellenführer von der Saarlandliga bis zu den Kreisligen nach der Quotientenregelung zum Aufsteiger zu erklären. Es gibt unterhalb der Saarlandliga keine weiteren Aufsteiger. Etwas überraschend stimmte die Mehrheit der Vereinsvertreter, anders als im Vorschlag des SFV ohne Absteiger, dafür, dass der Tabellenletzte gemäß Quotientenregelung die Liga verlassen muss.


    Überraschend kam am Dienstag auch eine Entscheidung der Mitgliedsvereine des Regionalverbands Südwest. Laut Präsidiumsmitglied Walter Desch votierten diese mit 109:69 Stimmen dafür, neben den Tabellenführern auch den Zweitplatzierten aus Saarlandliga, Rheinlandliga und Verbandsliga Südwest in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar zu gestatten. Aus dem Südwesten darf neben Waldalgesheim damit auch der FC Speyer hoch, in der Rheinlandliga neben Mülheim-Kärlich die beiden punktgleichen TSV Emmelshausen und FSV Salmrohr. Aus der Saarlandliga wäre neben dem FV Eppelborn eigentlich der Zweite SC Brebach dabei. Doch der SCB hatte für die Oberligasaison 2020/21 keine Meldung abgegeben. Nur um Haaresbreite setzt sich daher nun der FSV Jägersburg mit einem Quotienten von 1,956 gegenüber dem SV Auersmacher (1,954) durch. Die Oberliga geht demnach mit 24 Mannschaften an den Start, voraussichtlich in zwei Staffeln.


    „Wir wollten sportlich aufsteigen, nicht am grünen Tisch“ erklärte Manfred Staudt, Vorsitzender des SC Halberg Brebach. Durch die Corona-Krise könnten dem Club erhebliche finanzielle Mittel fehlen. Daher sah der SCB auch hier für den Verein ein nicht unerhebliches Risiko. Staudt: „Wenn Trainer und Spieler unbedingt in die Oberliga gewollt hätten, wären wir vom Vorstand mitgezogen.“ In gemeinsamen Gesprächen sei man aber zum Entschluss gekommen, den Antrag beim zuständigen Verband nicht zu stellen.



    Jubeln darf daher nun der FSV Jägersburg. „Wir freuen uns, dass wir wieder in die Oberliga zurück dürfen“, sagte Martin Germann, Vorsitzender des FSV Jägersburg. Allerdings hätte er den Sprung nach oben lieber sportlich geschafft. „So ist die Freude ein wenig gedämpft. Vor allem, weil wir nicht wissen, was auf uns zukommt.“


    Von 2015 bis 2019 spielte der FSV bereits in der Oberliga, in die die Homburger Vorstädter nach dem Abstieg im vergangenen Jahr nun wieder zurückkehren dürfen. „Jetzt heißt es abwarten, wie sich die nächsten Monate wegen der Virus-Pandemie fußballtechnisch weiter entwickeln werden.“ Noch, so Germann, sei vollkommen offen, wann die kommende Saison beginnen wird. „Und wann wir zum normalen Training zurückkehren können.“ Vorläufig geplanter Start in die Fußballsaison sei Ende August, Anfang September. Personalmäßig, so der Vorsitzende, habe der FSV seine Aufgaben schon gemacht. „Wir haben unabhängig von der Liga unseren Kader für die kommende Saison bereits zusammengestellt.“


    Germann fand es richtig, dass nicht nur der Tabellenführer der abgebrochenen Saison aufsteigen darf, sondern auch die Schlusslichter absteigen müssen. Obwohl das den Club selbst ebenfalls betrifft. „Dies ist aus sportlicher Sicht einfach richtig und auch gerecht. Wer im März auf Platz eins steht, der hat den Aufstieg auch verdient. Auf der anderen Seite ist es dann auch konsequent, dass eine Mannschaft, die bis dahin nur am Tabellenende steht, dann auch die Liga verlassen muss.“ Beim Verbandstag hatten sich 278 Delegierte für einen Absteiger ausgesprochen. Was bei manch einem für Unmut sorgte und die Fairnessfrage aufkommen ließ. 234 Clubs waren gegen einen Absteiger. Während sich der FSV Jägersburg über den Aufstieg der Ersten in die Oberliga freuen darf, muss der Verein hingegen den Abstieg der zweiten Mannschaft aus der Verbandsliga Nordost hinnehmen.


    Aus dieser in die Saarlandliga aufsteigen wird Spitzenreiter SV Bliesmengen/Bolchen. „Wir haben mit dem Abbruch und dem damit verbundenen Aufstieg gerechnet“, kommentiert der SVB-Spielausschussvorsitzende Stefan Ruppert recht nüchtern den Aufstieg. Auch er findet es richtig, dass es nicht nur Aufsteiger, sondern auch entsprechende Absteiger gibt. Auch bei den Bliesmengern wurde bisher zweigleisig (Saarlandliga/Verbandsliga) in personeller Hinsicht geplant. Ruppert berichtet, dass man sich mit zwei jungen Spielern für die neue Runde verstärkt habe. Der 20-jährige Stürmer Dominik Nashan kommt vom SC Halberg Brebach. Luca Curio, ein 21-jähriger Mittelfeldspieler, kehrt vom SV Auersmacher zurück. „Unser Saisonziel kann nur der Klassenerhalt sein“, blickt Ruppert voraus. Gleichzeitig freut sich der SVB, dass der FSV Jägersburg und nicht der SV Auersmacher in die Oberliga aufsteigen wird. „So haben wir ein sehr interessantes Lokalderby vor Augen, das mit Sicherheit auch einige Zuschauer bringen wird.“


    Des einen Freud ist des anderen Leid. Der SG Ballweiler, Tabellenzweiter der Verbandsliga Nordost, wurde die Chance genommen, über ein Aufstiegsspiel gegen den Zweiten der Verbandsliga Südwest in die höchste saarländische Spielklasse zu kommen. „Ich finde es gut, dass es auch Absteiger gibt. Leider dürfen die Tabellenzweiten außer in der Saarlandliga nicht aufsteigen. Ich hätte mir gewünscht, dass man auch beim SFV die Regelung anderer Landesverbände gefolgt wäre“, sagt SG-Trainer Peter Rubeck. So bitter es für seine Mannschaft sei, müsse der Verein diese Entscheidung hinnehmen. Rubeck: „Wir sind halt im falschen Fußballverband und müssen nun damit leben, dass wir auch in der nächsten Saison in der Verbandsliga spielen werden.“ 16 Mannschaften werden in der kommenden Saison in der Verbandsliga Nordost spielen.


    Der Tabellenerste als Aufsteiger und das Schlusslicht als Absteiger, diese Wertung sieht auch der Vorsitzende des Verbandsligisten FC Palatia Limbach, Dirk Schmidt, als gerechte Lösung. „Wenn es in der abgebrochenen Saison einen Aufsteiger gibt, sollte es auch einen Absteiger geben.“ Das sehen die Absteiger naturgemäß anders. Die Palatia profitierte übrigens auch vom Abbruch. Die zweite Mannschaft, Tabellenführer der Kreisliga A Saarpfalz, steigt nun in die Bezirksliga Homburg auf.


    In der Landesliga Ost wurde der SC Blieskastel-Lautzkirchen zum Meister erklärt und spielt nun in der Verbandsliga Nordost. Zudem steigt die FSG Schiffweiler in diese Liga auf. Die ASV Kleinottweiler muss die Landesliga Ost als Absteiger verlassen, wird wohl künftig in der Bezirksliga Neunkirchen auflaufen. Der TuS Ormesheim als Aufsteiger aus der Bezirksliga Homburg und der FSV Jägersburg II als Absteiger der Verbandsliga gehören nun der Landesliga Ost an. Die SG Ballweiler/Wecklingen II hat ihr Team zurückgezogen und steht damit als Absteiger aus der Bezirksliga Homburg fest. In diese aufsteigen dürfen der FC Palatia Limbach II (Meister der Kreisliga A Saarpfalz) und Viktoria St. Ingbert II (Meister der Kreisliga A Höcherberg). In der Kreisliga A Bliestal hat Münchwies den Sprung nach oben geschafft.


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    In der Verbandsliga Nordost darf der SV Bliesmengen-Bolchen, hier Nils Hoffknecht (in Rot), über den Saarlandliga-Aufstieg jubeln. Die zweitplatzierte SG Ballweiler um Maximilian Decker hat das Nachsehen. Foto: Wolfgang Degott/Picasa

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    Martin Germann, Vorsitzender des Oberliga-Aufsteigers FSV Jägersburg. Foto: sho/holzhauser

    Der unterbrochene Wettbewerb im Saarlandpokal wird mit dem Viertelfinale nach der Pause fortgeführt. Beschlossen wurde die Fortsetzung mit dem Drittligisten 1. FC Saarbrücken, den Regionalligisten FC Homburg und SV Elversberg, dem Oberligisten FV Diefflen sowie den Saarlandligisten Brebach, Borussia Neunkirchen, SV Auersmacher und TuS Herrensohr. Einen Termin für das Viertel-, Halbfinale und Endspiel gibt es allerdings noch nicht. Bernhard Bauer, Vizepräsident des SFV: „Denkbar wäre, diesen Pokalwettbewerb innerhalb von einer Woche vor dem Start der Runde 2020/21 durchzuziehen.“ Fest steht, dass der SFV bis Ende September einen Vertreter für die erste DFB-Pokalhauptrunde im Oktober nennen muss.


    Quelle: https://www.saarbruecker-zeitu…liga-zurueck_aid-51606007

    Lieber einen Zeckenhügel als einen Schuldenberg.

  • FSV Jägersburg künftig in der Oberliga

    Steven Simon (rechts) – hier gegen den 1. FC Kaiserslautern II – flankt künftig für den FC Hertha Wiesbach. Steven Simon (rechts) – hier gegen den 1. FC Kaiserslautern II – flankt künftig für den FC Hertha Wiesbach. Foto: Stefan Holzhauser


    JÄGERSBURG. Der Homburger Vorstadt-Club startet 2020/21 in einer neuen geteilten Staffel. Zweifel gibt es daran, dass die Saison wie geplant am 5. September starten kann.


    Von Stefan Holzhauser


    Im Rahmen einer Videokonferenz haben sich die Verantwortlichen der 24 Vereine der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar für eine Teilung der Klasse ausgesprochen. Allerdings muss dieses Modell in einer Sitzung des Südwest-Verbandes abgesegnet werden. Somit wird es in der kommenden Saison 2020/21 laut Plan zwei regionale Staffeln mit jeweils zwölf Mannschaften geben.

    Die sechs besten Teams jeder Gruppe spielen anschließend eine Meisterschaftsrunde aus. Für die restlichen Mannschaften geht es in einer Abstiegsrunde darum, sich bei maximal acht Absteigern den Klassenverbleib zu sichern. In den Entscheidungsrunden wird nur gegen die jeweils sechs Vereine der Parallelstaffel gespielt. Wichtig: Die bereits zuvor absolvierten Begegnungen gegen die fünf Mannschaften aus der eigenen Gruppe sollen in der Tabelle übernommen werden. Damit ist sichergestellt, dass in der Vorrunde nicht nur der erreichte Tabellenplatz entscheidend ist, sondern auch die Punktanzahl.


    In der Nordstaffel spielen: Eintracht Trier, FSV Salmrohr, TSV Emmelshausen, SG Mülheim-Kärlich, TuS Koblenz, FV Engers, SF Eisbachtal, FC Karbach, 1. FC Kaiserslautern II, Hassia Bingen, Alemannia Waldalgesheim sowie der SV Gonsenheim. Und in der Südstaffel treffen zunächst folgende Mannschaften aufeinander: Wormatia Worms, TSG Pfeddersheim, Arminia Ludwigshafen, FV Dudenhofen, TuS Mechtersheim, FC Speyer, FV Eppelborn, FSV Jägersburg, SV Elversberg II, Röchling Völklingen, Hertha Wiesbach sowie der FV Diefflen. Insgesamt kommen alle Mannschaften am Saisonende auf jeweils 34 Spiele – vergleichbar also mit einer Liga mit 18 Vereinen. Wäre eine normale Saison ausgetragen worden, hätte jedes Team 46 Spiele absolvieren müssen. Dieser extrem hohen Belastung geht man nun aufgrund des neuen Liga-Modells aus dem Weg. Der Tabellenerste der Meisterrunde wird aufsteigen, während der Zweite in einer Aufstiegsrunde mit dem jeweiligen Vize-Meister der Oberliga Baden-Württemberg und Hessenliga einen weiteren Platz in der Regionalliga ermittelt. Ein Grenzfall stellte der 1. FC Kaiserslautern II dar, der sich dazu bereit erklärte, in die Nordstaffel zu wechseln. Ansonsten wäre das gesamte Modell hinfällig gewesen. Meisterschaftsbeginn soll am Samstag, 5. September, sein.


    „Ich glaube nicht an diesen Starttermin und gehe davon aus, dass alles erst weitaus später beginnen kann. Was passiert denn, wenn es in der Oberliga zu Corona-Fällen kommt? In den Geschäften laufen alle Menschen noch mit Schutzmasken herum – und dann willst du die ganzen Amateurfußballer bereits wieder auf den Platz zurücklassen?“, fragt sich der Jägersburger Vorsitzende Martin Germann. Dies werde sich auch auf den Trainingsstart beim FSV Jägersburg auswirken. Ende Juli will man kommunizieren, ob man auf den Platz zurückgekehrt oder ob es Tendenzen für eine weitere Verschiebung des Saisonstarts gibt.


    Trainer Tim Harenberg tritt künftig mit dem FSV Jägersburg in einer zweigeteilten Oberliga an.
    Trainer Tim Harenberg tritt künftig mit dem FSV Jägersburg in einer zweigeteilten Oberliga an. Foto: Stefan Holzhauser

    Auf jeden Fall wolle man Trainer Tim Harenberg eine Saisonvorlaufzeit von vier bis fünf Wochen einräumen. Dass die Jägersburger überhaupt nach nur einjähriger Abstinenz wieder in die Oberliga zurückkehren dürfen, hing lange Zeit am seidenen Faden. Letztlich profitierte der Saarlandliga-Tabellendritte von der Regelung, dass es außer dem Meister FV Eppelborn noch einen weiteren Aufsteiger geben wird und der Vize-Meister SC Halberg Brebach keinen Oberliga-Antrag gestellt hatte.


    Und in sportlicher Hinsicht hatte man zwischenzeitlich den Anschluss an die Aufstiegsplätze verloren. Nach den drei Niederlagen in Serie im Herbst gegen den SC Halberg Brebach (0:2), beim FV Eppelborn (0:5) sowie zu Hause gegen den SV Hasborn (2:3) schien bereits der Aufstiegszug abgefahren. Doch dann gewannen die Jägersburger vor dem Saisonabbruch aufgrund der Corona-Pandemie sechs Partien in Folge und durften noch über die Oberliga-Rückkehr jubeln. „Als die Entscheidung feststand, dass wir hoch dürfen, war die Situation schon etwas komisch. Natürlich haben wir uns über den Aufstieg gefreut, aber wir hätten ihn lieber sportlich erreicht und hatten ja auch gerade über die Winterpause hinweg einen starken Lauf“, erklärt Harenberg. Aufgrund von Covid-19 müsse man die Situation annehmen und versuchen, das Beste daraus zu machen.


    Tim Klotsch, der hier in der letzten Saison noch für den FC Homburg II in Jägersburg eingewechselt wurde, spielt nun für den FSV.
    Tim Klotsch, der hier in der letzten Saison noch für den FC Homburg II in Jägersburg eingewechselt wurde, spielt nun für den FSV. Foto: Stefan Holzhauser

    Derzeit stehen Steven Simon und Tim Schäfer (beide FC Hertha Wiesbach) als Abgänge fest. Neu im Homburger Norden sind Kristof Scherpf (Rückkehrer von Borussia Neunkirchen), Jodi Daoud (FSG Ottweiler-Steinbach), Tim Pommerenke (FC Palatia Limbach), Tim Klotsch, Eric Höh sowie Tim Schneider (alle FC Homburg II). Laut Harenberg seien weitere personelle Veränderungen gegenüber der Vorsaison „nicht ausgeschlossen“.


    Quelle: https://www.saarbruecker-zeitu…der-oberliga_aid-51829295



    Lieber einen Zeckenhügel als einen Schuldenberg.

  • Aufsteiger FSV und viele Fragezeichen

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    Der Trainerstab und die Neuzugänge des Oberliga-Rückkehrers FSV Jägersburg auf seiner Anlage im Eiskeller: Heiko Schneider (Torwarttrainer), Tim Harenberg (Cheftrainer), Abu Ghlamallah (Co-Trainer), Kristof Scherpf, Tim Pommerenke, Nils Eckfelder (oben, von links), Jodi Daoud, Tim Schneider, Joshua Severin, Pascal Maier und Eric Höh (unten, von links). Foto: Stefan Holzhauser

    Jägersburg Der Oberliga-Rückkehrer aus Jägersburg bereitet sich mit Trainingsspielen auf die kommende Saison vor. Am Sonntag war Trainingsauftakt.


    Von Stefan Holzhauser


    Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen Monaten auch beim Oberliga-Rückkehrer FSV Jägersburg einiges durcheinander gewirbelt. Die Saison in der Saarlandliga musste vorzeitig abgebrochen werden. Als die Entscheidung bekannt gegeben wurde, auch die Tabellenzweiten in die Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar aufsteigen zu lassen, waren auch die Jägersburger hinter dem zum Meister gekürten FV Eppelborn mit dabei. Ausschlaggebend dafür war der Oberliga-Aufstiegsverzicht des Tabellenzweiten SC Halberg Brebach. So war der Weg für den FSV Jägersburg frei, und die Oberliga-Rückkehr nach nur einer Saison in trockenen Tüchern.


    „Wir hatten zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs gerade einen richtig guten Lauf und hätten es gerne sportlich zu Ende gebracht. Gut, man musste es dann so hinnehmen, wie es gekommen ist“, blickt Aufstiegstrainer Tim Harenberg zurück. Am vergangenen Sonntag war nun bei strömendem Regen Trainingsauftakt beim FSV. „Da man nicht weiß, wie es mit Corona auch im Hinblick auf die vielen deutschen Urlaubsrückkehrer weitergeht, haben wir hier in Jägersburg keine Vorbereitungspartien vereinbart, sondern Trainingsspiele. Diese finden aufgrund der aktuellen Situation unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt“, berichtet der Vorsitzende Martin Germann. Sollte es ähnlich wie beim Saarlandligisten SV Mettlach in der Oberliga zu Corona-Fällen kommen, und dies vielleicht sogar nach dem Meisterschaftsstart, könnte der Spielplan kräftig durcheinander gewirbelt werden.



    Zu- und Abgänge des FSV Jägersburg:


    Zugänge: Jodi Daoud (FSG Ottweiler-Steinbach), Tim Klotsch, Tim Schneider, Eric Höh (alle FC Homburg II), Tim Pommerenke (FC Palatia Limbach), Kristof Scherpf (Borussia Neunkirchen), Nils Eckfelder, Joshua Severin (beide eigene Jugend), Pascal Maier (Jugend SV Elversberg).


    Abgänge: Tim Schäfer, Steven Simon (beide FC Hertha Wiesbach), Nico Horn, Visar Kalludra (beide SV Schwarzenbach), Ibrahim Zeini (SV Reiskirchen), Tom Schmidt, Jonas Uhlhorn (beide mit beruflicher Pause).


    Trainingsspiele (sämtliche Heimpartien unter Ausschluss der Öffentlichkeit): SV Elversberg II (Samstag, 1. August, 16 Uhr, Jägersburg); SV Rohrbach (Samstag, 8. August, 16 Uhr, Jägersburg); VfR Baumholder (Samstag, 15. August, Uhrzeit noch offen, Jägersburg); Dienstag, 18. August, und Samstag, 22. August, jeweils Turnierspiele beim SV Saar 05 Saarbrücken (Gegner und Uhrzeit noch offen); SC Halberg Brebach (Samstag, 29. August, 15 Uhr, Jägersburg).


    Die Planungen sehen vor, dass es am Samstag, 5. September, losgeht. Noch immer liegen keine Spielansetzungen vor. Die insgesamt aus 24 Vereinen bestehende Liga wurde in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Jägersburger treffen in der Süd-Staffel auf folgende Gegner: FV Dudenhofen, Wormatia Worms, TSG Pfeddersheim, TuS Mechtersheim, Arminia Ludwigshafen, FC Speyer, SV Röchling Völklingen, FV Eppelborn, SV Elversberg II, FC Hertha Wiesbach und FV Diefflen. Zunächst soll es für beide Staffeln eine Vorrunde mit jeweils 22 Spieltagen geben. Darin anschließen wird sich zur Ermittlung des Meisters und der Absteiger eine Playoff-Runde. Die Anzahl der Absteiger soll zwischen vier und acht Vereinen liegen.


    „Die Oberliga war bisher bereits eine starke Klasse und ist nun mit Sicherheit nicht leichter geworden. Ganz klar: Für uns zählt vom ersten Spieltag an nichts anderes als der Klassenverbleib. Ganz wichtig wird natürlich sein, hoffentlich weitgehend vom Verletzungspech verschont zu bleiben“, betont Harenberg. In personeller Hinsicht hat sich in Jägersburg einiges getan. Mit Tim Schäfer und Steven Simon stehen nun zwei bisherige Stammspieler nicht mehr zur Verfügung. Außerdem ist derzeit noch offen, ob Tom Koblenz sowie Steven Labisch jeweils aus beruflichen Gründen weiterhin im Kader stehen werden. Und so könnte es gut sein, dass außer den bereits getätigten Transfers noch weitere hinzukommen.


    Unter anderem haben sich die Jägersburger mit den beiden Neuzugängen Eric Höh und Pascal Maier zwischen den Pfosten breiter aufgestellt, hinzu kommt auf dieser Position der bereits etablierte Schlussmann Mirko Vogel. Auch im Trainerstab gab es Veränderungen. Den bisherigen Co-Trainer Lars Knobloch zog es als Cheftrainer zum Landesligisten Einöd-Ingweiler. Ihn beerbt nun mit Abu Ghlamallah ein ehemaliger Jugendtrainer des SV Reiskirchen. Als Torwarttrainer fungiert Heiko Schneider. „Ich war in den letzten Jahren im Jugendbereich von Eintracht Trier tätig und bin auch noch als Torwarttrainer des Verbandsligisten SG Marpingen-Urexweiler aktiv. Jetzt freue ich mich auf diese neue, interessante Aufgabe“, sagt Schneider.


    Derzeit fällt noch mit Florian Hasemann ein routinierter Abwehrspieler aus. Der 27-Jährige wurde an der Leiste operiert. „Wir hoffen darauf, dass er Ende August wieder voll ins Training einsteigen kann“, meint Germann.


    Quelle: https://www.saarbruecker-zeitu…oberliga-vor_aid-52449307

    Lieber einen Zeckenhügel als einen Schuldenberg.