TSG Balingen

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      BERND BAUER ÜBERNIMMT



      Die TSG Balingen und Ihr bis dato erfolgreichster Trainer in der Vereinsgeschichte haben sich getrennt: Ralf Volkwein (46) ist ab sofort nicht mehr für den Fußball-Regionalligisten verantwortlich. Bis auf weiteres wird Bern Bauer, wie Volkwein A-Lizenz-Inhaber und bis dato U18-Coach der TSG, die erste Mannschaft trainieren.


      Bauer genießt das uneingeschränkte Vertrauen. Im Fokus steht die Vorbereitung auf das richtungsweisende Heimspiel gegen Tabellennachbar FK Pirmasens (Samstag, 14 Uhr, Bizerba-Arena).


      Ralf Volkwein hatte mit dem Aufstieg in die Regionalliga Fußballgeschichte in und um Balingen geschrieben. Der ehemalige Offensivspieler war 2012 zur TSG gekommen – damals als Trainer der U 23, die er prompt in die Verbandsliga führte. 2015 wurde ihm die Verantwortung für die erste Mannschaft übertragen.

      Mit der später gefeierten Meisterschaft in der Oberliga BadenWürttemberg einher ging der sensationelle Sprung in die Regionalliga Südwest, in welcher in der Premierensaison souverän die Klasse gehalten werden konnte.

      Obgleich die Balinger als einer von nur wenigen reinen Amateurvereinen in der 4. Liga eine absolute Ausnahme darstellen, schaffte es Ralf Volkwein mit seinem Team immer wieder, sich erfolgreich gegen die arrivierte, finanz- und strukturstarke Konkurrenz aufzulehnen. In der aktuellen Spielzeit jedoch brachen nicht nur markante Leistungsträger wegen Vereinswechseln, Verletzungen und Sperren weg – auch das Spielglück kam abhanden.

      So belegt der Vorjahresneuling mit derzeit erst zwei Saisonsiegen den zweitletzten Tabellenplatz. Drei Teams steigen sicher aus der Regionalliga ab; im ungünstigsten Fall trifft es fünf Mannschaften.


      Volkwein, sein Co-Trainer Rainer Huss und die TSG-Führungsspitze analysierten in den zurückliegenden Wochen mehrfach und eingehend die sportliche Lage – stets mit dem Ergebnis, den eingeschlagenen Weg gemeinsam fortsetzen zu wollen. In einer neuerlichen Bestandsaufnahme sprachen sich beide Seiten jedoch dafür aus, der Mannschaft mit einer Trainer-Rochade einen neuen Impuls zu verleihen.

      Mit Bernd Bauer übernimmt ein früherer Aktiver der TSG Balingen das Kommando. Bauer war als Spieler am damaligen Aufstieg und an der Etablierung in der Oberliga massiv beteiligt. Später trainierte er die Spvgg Mössingen, den 1. FC Frickenhausen und den TSV Ofterdingen. Seit dieser Runde ist der 34-jährige A-Lizenz-Inhaber mitverantwortlich für die Balinger U 18.



      Ralf Volkwein und Rainer Huss danken wir für ihren beispiellosen Einsatz und die gemeinsam erreichten Erfolge. Unzentrennbar verbunden mit dem scheidenden Chefcoach bleibt die unvergessene Meisterschaft in der Oberliga Baden-Württemberg und der folgende Klassenerhalt in der Regionalliga Südwest.




      Quelle: HP TSG Balingen
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      Fußball: TSG Balingen: Sind nicht auf eine Lösung fixiert - Regionalliga - Schwarzwälder Bote

      TSG Balingen: "Sind nicht auf eine Lösung fixiert"

      Von Thomas Hauschel 10.12.2019 - 09:18 Uhr


      Alexander Schreiner hat sein Amt als Trainer des Balinger U17-Oberligateams aufgegeben, um sich künftig ganz den Aufgaben als Sportvorstand widmen zu können. Foto: Kara

      0:4 verloren die Regionalliga-Fußballer der TSG Balingen ihr letztes Spiel des Jahres beim FC Astoria; zudem verabschiedete sich Cheftrainer Bernd Bauer. Von besinnlicher Vorweihnachtszeit kann bei den Eyachstädtern derzeit keine Rede sein.

      Vielmehr wartet auf die Verantwortlichen des Viertligisten in der pflichtspielfreien Zeit jede Menge Arbeit. Es gilt, einen neuen Trainer zu suchen und die Weichen zu stellen für die zweite Halbserie in der Regionalliga Südwest. Dort sieht es für den Amateurklub im Haifischbecken der Profiteams nicht gerade rosig aus: Die TSG Balingen belegt mit elf Punkten den vorletzten Tabellenplatz und hat bereits 13 Zähler Rückstand auf den ersten sicheren Nichtabstiegsplatz.

      Nur sechs Spiele währte die Ära von Trainer Bernd Bauer – der 34-Jährige hatte das Amt Ende Oktober nach der Entlassung von Ralf Volkwein übernommen. Mit ihm von Bord geht auch Jörg Schreyeck, der zusammen mit Fabian Fecker Bauer als Co-Trainer unterstützte. Der 34-Jährige, der im Sommer als Spieler bei der TSG aufgehört hatte, will sich neuen Aufgaben widmen.
      Nun gilt es für die Verantwortlichen um Sportvorstand Alexander Schreiner einen geeigneten Nachfolger zu finden. Um sich ganz den neuen Aufgaben widmen zu können, hat Schreiner nun sein Amt als Trainer des U17-Oberligateams aufgeben, das er neun Jahre erfolgreich betreute.

      "Der Schritt ist mir nicht leicht gefallen; aber Trainer und Vorstandsmitglied sind zeitlich nicht unter einen Hut zu bringen. In beiden Funktionen laufen viele Dinge am Abend. Deshalb habe ich mich nicht gegen die U17, sondern für den Vorstandsposten entschieden", sagt der Funktionär. Bei der Nachfolgeregelung sei noch keine Entscheidung gefallen. "Wir sind noch auf der Suche. Vielleicht lösen wir die Personalie auch intern. Ich werde die U17 weiter unterstützen. Bei den möglichen Neuzugänge, die in der Winterpause kommen läuft der Kontakt noch über mich."

      Bei der Suche nach einem neuen Cheftrainer für das Regionalligateam sei der Verein nicht auf eine Lösung fixiert. "Wir sagen nicht, es muss ein externer oder interner Trainer sein; wichtig ist, dass es passt. Ein externer Kandidat muss wissen, wie die TSG Balingen funktioniert; ein Interner sollte den nötigen Weitblick haben – kurz gesagt, die Mischung sollte stimmen", sagt Schreiner. Deshalb werde es auch keinen Schnellschuss geben. "Wir werden uns in einer Findungskommission zusammensetzen und die Zeit gut nützen, um einen Trainer zu holen, bei dem alles passt und bei dem wir uns auch ein längerfristiges Engagement vorstellen können." Falls mögliche Wunschkandidaten erst im Sommer zu haben wären, kann sich der Sportvorstand auch eine Interimslösung bis zum Saisonende vorstellen. "Meine Vorstellung ist aber, einen Kandidaten zu finden, mit dem wir im Januar in die Vorbereitung starten, und der auch über die Saison hinaus bleibt."

      Gerüchteküche: Macht es Martin Braun oder vielleicht Denis Epstein als Spielertrainer?
      Zudem gilt es für Schreiner und seine Vorstandskollegen, auch die Planungen für die neue Saison voranzutreiben. Nach jetzigem Stand müsste die Erste Mannschaft aus der Regionalliga Südwest absteigen und würde dann in der neuen Runde wieder in der Oberliga Baden-Württemberg spielen. "Wir werden uns jetzt zunächst einmal mit unserem eigenen Kader beschäftigen und schauen, bis wann die langzeitverletzten Spieler zurückkehren. Zudem wir uns auch damit beschäftigen, auf welchen Positionen oder in welchen Mannschaftsteilen noch personelle Verbesserungen nötig sind", sagt der 43-Jährige. "Die Frage ist aber auch, ob es in der Winterpause Spieler gibt, die zur TSG Balingen passen, und ob sowohl für den möglichen Spieler als auch für den Verein eine gemeinsame Perspektive über diese Saison hinaus da ist. Es macht keinen Sinn, irgendwelche Ex-Profis zu holen, die dann im Sommer wieder weg sind, sondern wir wollen die TSG Balingen wieder interessant machen für Talente und gute Kicker aus der Region."
      Zum Thema Zukunft hat Schreiner klare Vorstellungen. "Es wäre sicherlich falsch zu sagen, wir planen mit einer Mannschaft, die wir zusammenkaufen, um die Regionalliga zu halten. Das Ganze muss gesund sein. Letztendlich geht es darum, sich in der Rückrunde sehr gut zu verkaufen – unabhängig von der Tabellensituation. Wir hoffen, dass dann noch Punkte herausspringen. Denn noch haben wir die Regionalliga nicht abgeschrieben. Sollte es am Ende aber dennoch nicht zum Klassenerhalt reichen, geht es darum, dass wir dann sowohl sportlich als auch finanziell gesund wieder in der Oberliga starten."
      Deshalb, so Schreiner, trete der Verein nun auch in Gespräche mit den aktuellen Spielern, deren Verträge am Saisonende auslaufen. Ob bereits Spieler den Verein während der Winterpause verlassen werden, kann der Sportvorstand noch nicht sagen. "Ich habe bislang keine Kenntnis, dass einer der Spieler derzeit den Verein verlassen möchte", sagt Schreiner.
      Lieber geringelt als kleinkariert. :)