Sonstige Regionalligen

  • So spannend die 3. Liga in dieser Saison wohl werden wird – immer wieder ist auch ein Blick auf die Zusammenstellung der kommenden Spielzeit erlaubt. Immerhin wird es erstmals vier Aufsteiger geben! Wer aber bewirbt sich nach dem Auftakt in den Regionalligen für ein Drittliga-Ticket und wer hat einen klassischen Fehlstart hingelegt? liga3-online.de schaut, was in den fünf Staffeln vor sich geht. [url]https://www.liga3-online.de/regionalliga-der-kampf-um-den-drittliga-aufstieg/[/url]

    :FCH2):FCH2):FCH2)

    Wir wollen Eder, wir wollen Eder, wir wollen Eeeeedeeer gehen sehen...

    santasantasanta

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  • NFV setzt nächsten Spieltag komplett ab

    12.03.20 Regionalliga Nord der Herren Regionalliga Nord der Frauen A-Junioren-Regionalliga Nord B-Junioren-Regionalliga Nord C-Junioren-Regionalliga Nord NFV-News Top-News


    Aktueller Umgang mit dem Coronavirus

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    (Foto: Pete Linforth/Pixabay)


    Der Norddeutsche Fußball-Verband e.V. (NFV) als Träger der Regionalligen Nord hat beschlossen, den anstehenden Spieltag in der Regionalliga Nord der Herren, den A-, B- und C-Junioren Regionalligen Nord sowie der Frauen- und Futsal-Regionalliga Nord aufgrund der aktuellen Lage abzusetzen.


    Der Coronavirus beeinflusst uns mit jedem Tag ein Stück mehr und noch ist nicht abzusehen, inwieweit die Folgen weiterhin auf das öffentliche Leben einwirken werden. Dass der Fußball in einem nie dagewesenen Maße betroffen ist, zeigen die Diskussionen der vergangenen Tage. Um eine sachliche und vorausschauende Analyse unter Berücksichtigung aller notwendigen Aspekte in den kommenden Stunden und Tagen durchführen zu können, hat der NFV beschlossen, den kommenden Spieltag (13.03.-16.03.2020) komplett abzusetzen. Davon betroffen ist auch das SPORT1-Spiel VfL Wolfsburg – SpVgg Drochtersen/Assel am Montag.


    Die Verbände tragen eine große Verantwortung, für die Durchführung des Spielbetriebs, für die Vereine, die Aktiven, die Fans und die vielen beteiligten ehrenamtlichen Helfer und ihre Familien. Diese Verantwortung nimmt auch der NFV sehr ernst. „Dennoch sind wir darauf angewiesen, klare und verbindliche Vorgaben seitens der Fachleute in den Gesundheitsbehörden zu erhalten, um bestmöglich in der Organisation des Spielbetriebs reagieren zu können“ äußerte sich NFV-Präsident Günter Distelrath zur derzeitigen Situation.


    Die Gesundheitsministerien der Länder Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Niedersachsen haben am gestrigen Tag gleichlautend die Maßgabe herausgegeben, die Durchführung von Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von 1.000 und höher zu untersagen.


    Daher gilt für alle Regionalligen Nord ab dem 17.03.2020 vorerst folgende Regelung:

    Die angesetzten Spiele, bei denen nicht mehr als 1.000 Zuschauer (bzw. Teilnehmer gesamt) erwartet werden, werden gemäß der Spielplanung durchgeführt. Voraussetzung dabei ist, dass die örtlich zuständigen Behörden die Durchführung von Fußballspielen nicht generell untersagen.

    Spiele, bei denen mehr als 1.000 Zuschauer (bzw. Teilnehmer gesamt) erwartet werden, fallen unter die Untersagungsverfügung der Behörden und finden unter Ausschluss der Öffentlichkeitals sogenanntes „Geisterspiel“ statt. Bei den betroffenen Partien stimmen sich die Vereine mit den jeweiligen spielleitenden Stellen ab, um dies zu gewährleisten.


    Folgend dieser Regelung finden die nächsten Spiele der Regionalliga Nord der Herren am Mittwoch, 18.03.2020 mit den Begegnungen TSV Havelse – Altona 93 und SSV Jeddeloh – Lüneburger SK Hansa (Nachholspiele vom 23. Spieltag) statt.


    „Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation“, schildert Spielleiter der Regionalliga Nord der Herren, Jürgen Stebani, die Lage „wir müssen uns jetzt mit einigen Gedankenspielen befassen und dürfen dabei vor keiner noch so abwegigen Lösung zurückschrecken. Wichtig ist, dass wir dabei möglichst viele Interessen der Vereine unter einen Hut bekommen, natürlich unter der Maßgabe, dass die Gesundheit jedes Einzelnen an erster Stelle steht.“


    Die Vereine werden angehalten, sich weiterhin über aktuelle Entwicklungen bei den zuständigen Behörden zu informieren und den Handlungsempfehlungen der Gesundheitsämter und des Robert-Koch-Instituts Folge zu leisten.


    Die aktuelle Entwicklung um das Coronavirus muss täglich neu bewertet werden. Wir werden diese genau beobachten und zu gegebener Zeit entscheiden, inwieweit wir den Spielbetrieb in der vorgesehenen Form weiterführen können. Dazu werden wir Sie selbstverständlich über unsere Kanäle informieren.


    (Text: NFV)


    Quelle: https://www.nordfv.de/news/nfv…sten-spieltag-komplett-ab

  • Alle Spiele bis mindestens 19. April 2020 abgesetzt

    16.03.20 Regionalliga Nord der Herren Regionalliga Nord der Frauen A-Junioren-Regionalliga Nord B-Junioren-Regionalliga Nord C-Junioren-Regionalliga Nord NFV-News Top-News


    Umgang mit dem Coronavirus

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    (Foto: NFV/Pixabay)


    Der Norddeutsche Fußball-Verband e.V. (NFV) als Träger der Regionalligen Nord hat beschlossen, den Spielbetrieb in der Regionalliga Nord der Herren, den A-, B- und C-Junioren Regionalligen Nord sowie der Frauen- und der Futsal-Regionalliga Nord aufgrund der aktuellen Lage bis auf Weiteres, mindestens aber bis zum 19.04.2020 auszusetzen.


    Der NFV unterstreicht, dass jetzt für alle die Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus oberste Priorität haben muss, weil mehr auf dem Spiel steht, als nur Fußballspiele. „Mit unserem Handeln wollen wir unser Möglichstes tun, um der Ausbreitung des Virus‘ entgegenzuwirken“, äußerte sich NFV-Präsident Günter Distelrath. „Mit der Absage aller Spieltage bis mindestens zum 19. April schaffen wir uns als Verband aber auch den Vereinen Luft, um sich mit den möglichen Auswirkungen von Entscheidungen auseinanderzusetzen. Die Situation, in der wir uns befinden ist eine nie dagewesene Herausforderung, für die keine fertigen Pläne in der Schublade liegen. Ich kann unseren Vereinen aber versichern, dass wir mit größter Sorgfalt an die weitere Entscheidungsfindung herangehen werden.“


    Weiterhin appelliert der NFV an seine Vereine, sich auch zukünftig an die Handlungsempfehlungen der Gesundheitsämter und des Robert-Koch-Instituts zu halten. Trainingsbetrieb und alle weiteren Vereinsaktivitäten sollten abgesagt oder verschoben werden. Verband, Vereine, Spieler und Fans sind angehalten, sich verantwortungsbewusst mit der Situation auseinanderzusetzen und sich gegenseitig zu unterstützen.

    Die aktuelle Entwicklung um das Coronavirus muss ständig neu bewertet werden. Der NFV wird diese genau beobachten und zu gegebener Zeit zusammen mit den Vereinen der sechs Ligen entscheiden, wann und in welcher Form der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Dazu werden wir Sie selbstverständlich über unsere Kanäle informieren.


    Quelle: https://www.nordfv.de/news/all…s-19-april-2020-abgesetzt

  • RWE-Chef spricht von „kommunikativem Desaster“ : Regionalliga-West-Saison soll abgebrochen werden

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    Marcus Uhlig. Foto: Rot-Weiss Essen

    Düsseldorf Der Westdeutsche Fußballverband soll am Mittwoch in einer Telefonkonferenz verkünden, dass die laufende Saison in der Regionalliga West mit sofortiger Wirkung abgebrochen wird. Essens Präsident Marcus Uhlig ist erbost.


       Von Pascal Biedenweg

    Sportredakteur


    Der „WDR“ hatte am Dienstagabend darüber berichtet, dass am Mittwoch die Saison in der Regionalliga West abgebrochen werden soll. So soll der Beschluss des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) in einer Telefonkonferenz um 15 Uhr verkündet werden. Insgesamt 16 der 18 betroffenen Vereine hätten für einen sofortigen Abbruch der Spielzeit gestimmt. Rot-Weiss Essen gehörte nicht zu einem dieser 16 Klubs. RWE-Präsident Marcus Uhlig ist fassungslos.


    Laut Uhlig habe er am Dienstag vom WDFV einen Anruf erhalten. In dem Gespräch soll es darum gegangen sein, ein Stimmungsbild der Klubs einzuholen. Alle Vereine hätten sich bislang für einen Abbruch ausgesprochen. „Wir konnten dem aber nicht zustimmen, solange nicht geklärt ist, wie unsere aussichtsreiche tabellarische Situation bewertet wird“, erklärt Uhlig auf seiner Facebook-Seite. Diese Bewertung sollte noch im Detail besprochen werden. Essen steht momentan auf dem dritten Tabellenrang, wobei Tabellenführer Rödinghausen keine Lizenz für die 3. Liga beantragt hat.


    Dann vermeldete der „WDR“ aber am Abend, der Beschluss sehe vor, dass der SC Verl aufsteigen soll. Tenor: Die Saison soll abgebrochen werden, keiner steigt ab, Verl steigt auf. Für Uhlig ein Unding. „Das muss von irgendjemandem gezielt lanciert worden sein“, sagt er. „Oder wurde mir in dem Vorab-Gespräch nicht die ganze Wahrheit gesagt? Aus meiner Sicht ein kommunikatives Desaster.“


    Der Präsident des Traditionsklubs bevorzugt bei einem vorzeitigen Saisonabbruch ohnehin ein anderes Ligenfomat. So soll es in der kommenden Spielzeit eine zweigleisige 3. Liga geben - natürlich mit Rot-Weiss Essen. Nach momentanem Stand wird es dazu wohl nicht kommen. „Ich bin sehr sauer über diese offensichtlich gezielte Indiskretion“, sagt Uhlig und ergänzt: „Gefühlt driftet der Fußball gerade auseinander. Jeder Verband geht seinen eigenen Weg und von einem dringend notwendigen geeinten Vorgehen der fünf Regionalligen scheinen wir auch mittlerweile meilenweit entfernt. Wie soll das funktionieren?“


    Quelle: https://rp-online.de/sport/fus…ochen-werden_aid-50174865

  • Regionalliga West: 16 von 18 Vereinen stimmen für sofortigen Saisonabbruch

    Von Christoph Schillingmann


    David Ebener


    Lotte. 16 von 18 Vereinen haben sich aufgrund der Coronavirus-Krise für einen sofortigen Saisonabbruch in der Fußball-Regionalliga West ausgesprochen. Das ergab eine Abstimmung der Klubs bei einer Videokonferenz mit dem Westdeutschen Fußballverband (WDFV).

    "Es gibt keine guten Lösungen, sondern nur schlechte Lösungen. Für uns ist das die beste der schlechten Lösungen", sagt Thorsten Cloidt, Geschäftsführer der Sportfreunde Lotte. "Wir haben jetzt einen Fahrplan in der Hand und können frisch mit den Planungen für die neue Spielzeit beginnen. Unsere Trainer Imke Wübbenhorst und Andy Steinmann sind schon gut dabei." Die neue Saison könnte nach einer langen Sommerpause im September oder im Oktober starten.

    Wer steigt auf?

    In dieser Spielzeit soll es zudem keine Absteiger geben, sodass der TuS Haltern, der SV Lippstadt, VfB Homberg und der SV Bergisch Gladbach – die Teams auf den Abstiegsrängen – auch im nächsten Jahr in der Regionalliga spielen dürfen. Wie es sich mit dem Aufstieg verhält, muss indes noch geklärt werden. Weil Spitzenreiter SV Rödinghausen keine Lizenz für die 3. Liga beantragt hat, rückt der SC Verl nach. Der Tabellenzweite müsste aber eigentlich Relegationsspiele gegen den Meister aus der Nordost-Staffel um den Aufstieg spielen.

    Im März hatte der WDFV zunächst eine Pause bis mindestens zum 19. April verkündet. Anfang April wurde die Pause in der Regionalliga West verlängert und der Spielbetrieb nach einer Rücksprache mit den Vereinen und Landesverbänden bis auf Weiteres ausgesetzt.


    Quelle: https://www.noz.de/sport/sf-lo…-sofortigen-saisonabbruch

  • SC Verl soll heute noch zum Aufsteiger gekürt werden

    Der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) soll am Mittwoch in einer Telefonkonferenz verkünden, dass die laufende Saison in der Regionalliga West mit sofortiger Wirkung abgebrochen wird. Essens Präsident Marcus Uhlig ist erbost.

    Der „WDR“ hatte am Dienstagabend darüber berichtet, dass am Mittwoch die Saison in der Regionalliga West abgebrochen werden soll. So soll der Beschluss des Westdeutschen Fußballverbandes in einer Telefonkonferenz um 15 Uhr verkündet werden.


    Insgesamt 16 der 18 betroffenen Vereine hätten für einen sofortigen Abbruch der Spielzeit gestimmt. Rot-Weiss Essen gehörte ausdrücklich nicht zu einem dieser 16 Klubs. RWE-Präsident Marcus Uhlig ist fassungslos.

    Laut Uhlig habe er am Dienstag vom WDFV einen Anruf erhalten. In dem Gespräch soll es darum gegangen sein, ein Stimmungsbild der Klubs einzuholen. Alle Vereine hätten sich bislang für einen Abbruch ausgesprochen. „Wir konnten dem aber nicht zustimmen, solange nicht geklärt ist, wie unsere aussichtsreiche tabellarische Situation bewertet wird“, erklärt Uhlig auf seiner Facebook-Seite. Diese Bewertung sollte noch im Detail besprochen werden.


    Dann vermeldete der „WDR“ aber am Abend, der Beschluss sehe vor, dass der SC Verl aufsteigen soll. Tenor: Die Saison soll abgebrochen werden, keiner steigt ab, Verl steigt auf. Für Uhlig ein Unding. „Das muss von irgendjemandem gezielt lanciert worden sein“, sagt er. „Oder wurde mir in dem Vorab-Gespräch nicht die ganze Wahrheit gesagt? Aus meiner Sicht ein kommunikatives Desaster.“


    Der Präsident des Traditionsklubs bevorzugt bei einem vorzeitigen Saisonabbruch ohnehin ein anderes Ligenfomat. So soll es in der kommenden Spielzeit eine zweigleisige 3. Liga geben - natürlich mit Rot-Weiss Essen. Nach momentanem Stand wird es dazu wohl nicht kommen. „Ich bin sehr sauer über diese offensichtlich gezielte Indiskretion“, sagt Uhlig und ergänzt: „Gefühlt driftet der Fußball gerade auseinander. Jeder Verband geht seinen eigenen Weg und von einem dringend notwendigen geeinten Vorgehen der fünf Regionalligen scheinen wir auch mittlerweile meilenweit entfernt. Wie soll das bitte schön funktionieren?“


    Quelle: https://www.fupa.net/berichte/…steiger-geku-2645493.html

  • 16 Vereine sind für ein vorzeitiges Ende

    Nur Rot-Weiss Essen ist dagegen: Regionalliga West vor Saisonabbruch

    Die Wahrscheinlichkeit, dass die Saison 2019/2020 in der Regionalliga West noch sportlich beendet wird, ist praktisch auf den Nullpunkt gesunken. Dies ist das Ergebnis einer 90-minütigen Telefonkonferenz der 18 Klubs mit Vertretern des Westdeutschen Fußball-Verbandes (WDFV).

    SV Rödinghausen gegen SC Verl

    Szene aus dem Topspiel der West-Staffel zwischen dem SV Rödinghausen und dem SV Verl (in Weiß). imago images


    Die Wahrscheinlichkeit, dass die Saison 2019/2020 in der Regionalliga West noch sportlich beendet wird, ist praktisch auf den Nullpunkt gesunken. Bei einer etwa 90-minütigen Telefonkonferenz der 18 Klubs mit Vertretern des Westdeutschen Fußball-Verbandes (WDFV) wie Präsidiumsmitglied Manfred Schnieders (Salzkotten) und Spielleiter Wolfgang Jades (Moers) sprachen sich nach einer konstruktiven Diskussion laut kicker-Informationen 16 Vereine für einen Abbruch der Spielzeit aus, um zumindest für Planungssicherheit für die nächsten Monate zu sorgen. Bei einer Abstimmung, die ausschließlich als Meinungsbild und ausdrücklich nicht als Entscheidung gedacht war, gab es außerdem eine Enthaltung (Borussia Mönchengladbach U 23) und eine Gegenstimme (Rot-Weiss Essen).

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    Geisterspiele keine Option - Verl heißer Kandidat für Aufstiegsspiele

    Zuvor hatte Schnieders noch einmal klargestellt, dass mögliche "Geisterspiele" für den Amateurbereich definitiv keine Option seien. Da jedoch schon jetzt bis mindestens 31. August Großveranstaltungen verboten und zumindest bis dahin Fußballspiele mit Zuschauern in der vierthöchsten Spielklasse wohl undenkbar sind (vielleicht sogar darüber hinaus), erscheint ein Abbruch der aktuellen Spielzeit für fast alle Vereine noch die beste von allen möglichen schlechten Entscheidungen zu sein, zumal dann auch mit Blick auf die Verträge mit Spielern und Sponsoren am 1. Juli offiziell die neue Saison beginnen könnte und nicht auch noch mögliche arbeitsrechtliche Schwierigkeiten drohen.

    Während sich die Klubs klar dafür aussprachen, den Abstieg auszusetzen und die Liga demnach zur nächsten Saison aufzustocken (wohl mindestens auf 21 oder 22 Vereine), gab es keine Abstimmung darüber, wie eine mögliche Aufstiegsregelung zur 3. Liga aussehen könnte. Klar ist aber: Da der aktuelle Spitzenreiter SV Rödinghausen auf einen Zulassungsantrag beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) verzichtet hat, dürfte letztlich sehr viel dafür sprechen, dass der SC Verl das Recht bekommt, an möglichen Aufstiegsspielen gegen den Vertreter der Regionalliga Nordost teilzunehmen oder - je nachdem, wie die Verbände entscheiden - direkt das Aufstiegsrecht wahrnehmen zu können. Die Verler hätten nach den bislang diskutierten Varianten (Wertung der aktuellen Tabelle, Wertung nach der Hinrunde oder Wertung nach Punkte-Quotient) im Vergleich zu den direkten Verfolgern Rot-Weiss Essen und Rot-Weiß Oberhausen jeweils die Nase vorn.

    Nach der klaren Tendenz, die vom Votum der Regionalliga-Vereine ausgeht, liegt es nun an den Verbandsvertretern zu prüfen, welche Lösung juristisch und in Bezug auf mögliche Haftungsansprüche am ehesten in Frage kommt. Die Entscheidungsfindung könnte sich dabei noch bis Mitte oder sogar Ende Mai hinziehen.

    Nächste Schalte Anfang Mai - Spannung in Westfalen

    Klarer Wunsch aller Beteiligten ist es, eine einheitliche Regelung für alle fünf Regionalliga-Staffeln zu erreichen, zumal ja nach aktuellem Stand nur der West- oder der Nordost-Meister neben den Titelträgern aus Bayern, Südwest und Nord aufsteigen dürfte. Bis zur nächsten Telefonkonferenz der West-Vereine, die für Anfang Mai geplant ist, sollte es auch in dieser Hinsicht neue Erkenntnisse geben.

    Für einen Abbruch der Saison und eine Aussetzung des Abstiegs hatten sich zu Wochenbeginn auch schon mit großer Mehrheit die Vereine der Oberligen Niederrhein und Westfalen ausgesprochen. Am Mittelrhein finden die entsprechenden Abstimmungen in den nächsten Tagen statt. Während am Niederrhein mit dem souveränen Spitzenreiter SV Straelen ohnehin nur ein Verein für den Aufstieg in Frage kommt, ist die Lage in Westfalen wesentlich schwieriger. Hier belegen der SC Wiedenbrück und der RSV Meinerzhagen die ersten beiden Plätze. Verfolger Rot Weiss Ahlen hat aber zwei Spiele weniger ausgetragen. Es könnte also - zumindest am "grünen Tisch" - spannend werden.


    Quelle: https://www.kicker.de/774341/a…ga_west_vor_saisonabbruch

  • Es könnte also - zumindest am "grünen Tisch" - spannend werden.


    ...fortsetzung der saison als tischtennis-turnier also.


    naja, besser als nichts...


    und nur so kann auch in den zweikämpfen der mindestabstand von 1 meter 50 eingehalten werden- macht schon sinn!



    mfg: vanderpingpong

  • :greenlol:

    Lieber vanderboll, schön, dass Du immer wieder gute Laune verbreitest. Deine Scherze zaubern mir immer wieder ein Lächeln hervor, auch wenn ich ab Montag mit Mund- und Nasenschutz mich bewegen muss. ninja:)

  • :greenlol:

    Lieber vanderboll, schön, dass Du immer wieder gute Laune verbreitest. Deine Scherze zaubern mir immer wieder ein Lächeln hervor, auch wenn ich ab Montag mit Mund- und Nasenschutz mich bewegen muss. ninja:)

    mir auch!!!!phatgrinphatgrinphatgrinphatgrinphatgrin

    Dankeschön!!


    NUR der FCH!

    Vom Feeling her hab ich ein gutes Gefühl!

  • Regionalligen - Schwierige Suche nach der Lösung

    Von Lukas Thiele


    Laut DFB soll es "einheitliche Lösungen" für die Fortsetzung des Spielbetriebs in den fünf Regionalligen geben. Von einer solchen Lösung ist man derzeit aber noch weit entfernt.


    Der Profifußball wäre laut DFL-Chef Christian Seifert "bereit", sollte die Politik grünes Licht geben, für eine Fortsetzung der Saison mit Geisterspielen. In den unteren Klassen ist man dagegen noch lange nicht soweit. Vor allem in den fünf Regionalligen, vertreten durch fünf verschiedene Regionalverbände, gestaltet sich die Suche nach einer Lösung schwierig.


    Fest steht: Bis zum 31. August werden in den Regionalligen aufgrund des Verbots von Großveranstaltungen durch die Bundesregierung keine Spiele vor Zuschauern stattfinden können. Das stellt die Vereine vor enorme finanzielle Probleme, da in den Regionalligen die Zuschauereinnahmen einen Großteil der Etats ausmachen. Es drohen Insolvenzen.

    Christian Titz (r.), Trainer von Rot-Weiß Essen

    Video starten, abbrechen mit Escape

    Viertligsten - Existenzielle Bedrohung durch Zuschauerverlust. Mittagsmagazin. 22.04.2020. 02:39 Min.. Verfügbar bis 22.04.2021. Das Erste.

    Warten auf Drittliga-Entscheidung

    Zu den finanziellen Nöten kommen aber auch noch sportliche Fragezeichen. Kann die seit März ruhende Saison fortgesetzt werden? Wenn ja, wann? Und wer steigt in die 3. Liga auf, die ihre Saison möglichst bis zum 30. Juni beenden möchte? Wie der Deutsche Fußball Bund (DFB) am Freitag (24.04.2020) bekanntgab, soll bei einem außerordentlichen Bundestag über das Schicksal der 3. Liga entschieden werden. Diese Entscheidung wird entscheidende Auswirkungen auf die Regionalligen haben.


    Der DFB wünscht sich laut seiner Homepage möglichst eine "einheitliche Lösung" für alle Regionalligen. Ein Sprecher des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) bestätigte gegenüber Sportschau.de zwar, dass es einen regelmäßigen Austausch zwischen den Verbänden gebe, dennoch stellt sich die Situation in den verschiedenen Regionalliga-Staffeln äußert unterschiedlich dar.

    Regionalliga West vor Abbruch

    Beim WDFV, zuständig für die Regionalliga West, ist die Tendenz eindeutig. Auf einer Videokonferenz haben sich am vergangenen Dienstag 16 von 18 Vereinen für einen Abbruch der Saison ausgesprochen. Lediglich Rot-Weiss Essen stimmte dagegen, die zweite Mannschaft von Borussia Mönchengladbach enthielt sich. Absteiger soll es keine geben. Die Frage nach dem Aufstiegsanwärter birgt jedoch Konfliktpotenzial. Tabellenführer SV Rödinghausen hat keine Lizenz für die 3. Liga beantragt. Demnach könnte der Tabellenzweite, aktuell der SC Verl, gegen den Vertreter der Regionalliga Nordost um den Drittliga-Aufstieg spielen. Marcus Uhlig, Geschäftsführer von Rot-Weiss Essen, hat im Falle einer solchen Entscheidung jedoch bereits Protest angekündigt. "Es kann nicht sein, dass der Verband Verl zum Meister kürt und wir bekommen gar nichts", sagte Uhlig. RWE liegt in der Tabelle zwei Punkte hinter Verl, hat aber auch bereits zwei Spiele mehr absolviert.

    Stadion des SC Verl

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    Regionalliga West: Klare Mehrheit für Abbruch der Saison

    00:57 Min.. Verfügbar bis 22.04.2021. Von Ulli Schäfer.

    SV Babelsberg widerspricht NOFV

    Der Blick aus dem Westen geht derweil verstärkt in den Nordosten, zum möglichen Gegner in einem Aufstiegs-Relegationsspiel. Beim zuständigen Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) ist das Meinungsbild noch nicht so klar wir im WDFV. Laut Verband sprach sich die Mehrheit der Vereine für eine Fortsetzung der Saison und eine sportliche Entscheidung vor dem 30. Juni aus.

    Der SV Babelsberg widersprach dieser Darstellung jedoch. Die Zusammenfassung des NOFV werde "dem Stimmungsbild nicht gerecht", hieß es auf der Homepage der Babelsberger. "Die Mehrheit der Vereine plädiert für einen Abbruch oder eine Annullierung der Saison. Sie sehen unter den aktuellen Umständen keine Voraussetzungen, die Saison zu Ende zu spielen." Wie es weitergeht, ist offen. Die Tabelle führt aktuell die VSG Altglienicke an, hat jedoch gegenüber dem punktgleichen Tabellenzweiten Lok Leipzig ein Spiel mehr absolviert. Das könnte im Falle eines Saisonabbruches zu weiteren Konflikten führen. Dazu ist auch noch nicht geklärt, ob ein Relegationsspiel gegen einen West-Vertreter überhaupt stattfinden kann.

    Aufstiegsfrage in Bayern wohl geklärt

    In Bayern sieht man die Sache wesentlich entspannter. In einer Umfrage des Bayrischen Fußball-Verbandes (BFV) hat sich eine Zwei-Drittel-Mehrheit der Amateurclubs dafür ausgesprochen, die aktuelle Saison nach dem 31. August fortzusetzen. Dieses Votum gilt jedoch ausdrücklich nicht für die Regionalliga. Wie ein Sprecher des BFV gegenüber sportschau.de bestätigte, will man zunächst die Entscheidungen des DFB für die 3. Liga abwarten. Sollte es einen Aufsteiger geben, wird das aller Voraussicht nach Türkgücü München sein, aktuell mit neun Punkten Vorsprung Tabellenführer. Der Tabellenzweite aus Schweinfurt hat diesem Vorschlag laut BFV-Sprecher bereits zugestimmt.

    Kaum Erkenntnisse in Südwest- und Nord-Staffel

    Wenig Erkenntnisse gibt es aktuell in Staffeln Südwest und Nord. Im Norden ist der Verband laut "Sportbuzzer" derzeit dabei, ein Meinungsbild von den Vereinen einzuholen. Eine Tendenz gibt es noch nicht. Eine finale Entscheidung hänge derweil auch an den behördlichen Verfügungen und den Entscheidungen des DFB für die 3. Liga, wie der Nordeutsche Fußball-Verband gegenüber sportschau.de mitteilte.

    Auch im Südwesten ist das Meinungsbild der Klubs noch nicht bekannt. Eine Entscheidung soll auch von der 3. Liga abhängig sein. "Bevor da nichts entschieden ist, können wir auch nichts entscheiden", sagte der Geschäftsführer der Trägergesellschaft Regionalliga Südwest GbR, Sascha Döther, dem „Kicker“. Beste Chancen auf einen eventuellen Aufstieg hat hier wohl der 1. FC Saarbücken, der in der Tabelle aktuell sechs Punkte vor der SV Elversberg liegt.

    Titel No Sports !? Folge 3

    Video starten, abbrechen mit Escape

    No Sports!? - Wie kommt der Sport durch die Corona-Krise? - Folge 3. sport inside. 15.04.2020. 08:51 Min.. Verfügbar bis 15.04.2021. WDR.

    DFB gegen zweigleisige 3. Liga

    Die Elversberger und auch Rot-Weiss Essen haben sich unterdessen für eine zweigleisige 3. Liga ausgesprochen. „Eine zweigleisige 3. Liga wäre gut finanzierbar“, sagte RWE-Geschäftsführer Uhlig: „Es gibt mehr Derbys, höhere Einnahme-Potenziale bei den Zuschauern und weniger Reisekosten. Da kann man nicht mit einem Handstrich sagen, wir machen das nicht.“ Der DFB hatte in der vergangenen Woche bereits erklärt, eine zweigleisige 3. Liga sei „weiterhin kein Thema“. Zudem hätten sich alle aktuellen Drittligisten dagegen ausgesprochen.


    Quelle: https://www.sportschau.de/fuss…abbruch-aufstieg-100.html

  • https://www.kicker.de/774736/a…rn_geht_einzigartigen_weg


    DAS finde ich ganz klasse! Mit solch einem Konzept könnte ich mich wunderbar anfreunden...Mit einer ähnlichen Mannschaft sind wir damals in die Bundesliga aufgestiegen....und das würde auch heute wieder funktionieren! Sicher nicht Bundesliga, vielleicht aber 3 Liga, Regio oder Oberliga! Und es würde Identität schaffen und eine Basis ansprechen, die so klein gar nicht ist.


    NUR der FCH!!


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    Neuer Weg der Kaderplanung

    Vorbild Athletic Bilbao: TuS Haltern geht einzigartigen Weg

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    30.04. - 09:00

    Der lokale Bezug war den Verantwortlichen des TuS Haltern schon immer wichtig, nun legen sie aber nochmal eine Schippe drauf. Ab der kommenden Saison werden sie konsequent auf einheimische Spieler setzen und damit dem Vorbild Athletic Bilbaos folgen.

    TuS Haltern

    Vorbild: Bilbao: In Zukunft sollen bei TuS Haltern nur noch einheimische Spieler jubeln.imago images

    Bei dem spanischen Erstligisten spielen ausschließlich Spieler, die im Baskenland geboren sind. In dieser Art und Weise will es nun auch der Regionalligist aus Haltern handhaben. Schon in der kommenden Spielzeit 2020/21 sollen 50 Prozent des Kaders der ersten Mannschaft aus Spielern bestehen, die in der Seestadt geboren oder aufgewachsen sind oder in der Jugend dort gespielt haben. Auch Kicker, die in Haltern wohnen, passen in die Kriterien. Eine Saison später geht der Klub sogar noch einen Schritt weiter und wird sich auf 75 Prozent lokale Spieler verlassen.

    Dass dieser neu eingeschlagene Weg auch sportlichen Misserfolg, wie den Abstieg aus der Regionalliga, bedeuten könnte, ist den Köpfen des TuS Haltern bewusst. Jedoch wollen sie diesen für das Gemeinwohl in Kauf nehmen, wie Raphael Brinkert, Marketingleiter der Seestädter, klar stellte. "Wir sind der festen Überzeugung, dass es in den nächsten Jahren nicht nur um höher, weiter und schneller, sondern auch um sozialer, gerechter und nachhaltiger geht", so Brinkert.

    Höwedes baut sein Engagement aus

    Um diesen Weg einzuschlagen, konnte der Seestadt-Klub einen Partner gewinnen, der genau in dieses neue Raster passen würde. Der in Haltern geborene und beim TuS Haltern großgewordene Benedikt Höwedes, Weltmeister von 2014, gehört ab sofort dem Strategie-Stab an und baut damit sein Engagement bei seinem Heimatverein aus.

    Quote
    Diese Selbstbeschränkung sehen wir als konsequente Weiterentwicklung und Rückbesinnung auf die DNA unseres Vereins.
    RAPHAEL BRINKERT

    Geschichten wie die von Höwedes waren es auch, die die Verantwortlichen in ihrem Vorhaben ermutigen. Neben dem Weltmeister schafften ebenfalls der Ex-Hannoveraner Sergio Pinto oder auch die Metzelder-Brüder Christoph und Malte den Sprung aus der Stauseekampfbahn in den Profifussball. "Diese Selbstbeschränkung sehen wir als konsequente Weiterentwicklung und Rückbesinnung auf die DNA unseres Vereins als 'Deutschlands erfolgreichste Talentschmiede im Amateurfussball'", sagte Brinkert, der den neuen Weg nicht als Ausschluss externer Kicker verstanden haben will und deshalb erklärte: "Unsere Seestadt-Strategie soll nicht ausgrenzen, sondern antreiben, und uns helfen zukünftig vermehrt auf diejenigen zu setzen, die beim TuS Haltern am See und in unserer Stadt groß geworden sind."

    Deshalb gilt das neue Konzept auch für die Jugend, in der in den letzten Jahren ebenfalls vermehrt Spieler von außerhalb hinzugeholt wurden. Dies kann immer noch vorkommen, wichtig sei jedoch, dass sie einen Teil ihrer Jugend im Verein verbracht haben, ehe sie zu den Senioren kommen.

    Wohin der Weg des TuS Haltern in Zukunft führen wird, wird man erst in einiger Zeit sehen. Mit ihrem selbstauferlegten Weg haben sie sich jedoch einen Rahmen für die sportliche und infrastrukturelle Zukunft auferlegt, der für eine Überraschung gut sein könnte.

    Leon Koch

    Vom Feeling her hab ich ein gutes Gefühl!

  • Heute zwar so nicht mehr denkbar, aber der sensationelle Aufstieg des FCH in die Bundesliga war ganz sicher auch nur möglich, weil sich der Kader fast ausschließlich aus Spielern aus dem erweiterten Umfeld von Homburg bzw. dem Südwesten zusammengesetzt hat (Scherer, Dooley, Ehrmanntraut, Knoll, Beck, Mörsdorf, Schwickert, Tilk, Freiler, Lenz usw.).

    Ich denke, dass das damals in weiten Teilen eine Kopfsache war. Wenn man mit etwas verwurzelt ist und einen besonderen Bezug dazu hat (man nennt das Heimat), reißt man sich den Allerwertesten vielleicht auch nochmal etwas mehr auf, als wenn es nur ums reine Geldverdienen geht.

    :FCH5):FCH6):FCH5)

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  • Regionalliga Nordost: NOFV überrascht

    Altglienicke und Lok Leipzig lehnen Final-Four-Idee ab

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    Kann die Saison zu Ende gespielt werden? Wenn ja, wann und wie? Die Frage stellen sich auch die Vertreter der Regionalliga Nordost. Die vier Aufstiegsanwärter wurden mit einem Turnierplan konfrontiert.

    Karsten Heine

    Kann mit der Idee eines Final Four nichts anfangen: Altglienickes Trainer Karsten Heine. imago images


    Am Mittwoch lud der Nordostdeutsche Fußball-Verband (NOFV) zu einer weiteren Videokonferenz ein. Im Gegensatz zu der am 16. April waren diesmal nicht alle 17 Vereine dabei. Am virtuellen Tisch versammelten sich Verantwortliche des Spitzentrios VSG Altglienicke (47 Punkte aus 23 Spielen), Lok Leipzig (47/22), Energie Cottbus (45/23) und des Tabellenfünften Hertha BSC II (38/23). Das sind die vier Klubs, die in die 3. Liga aufsteigen wollen. Union Fürstenwalde, der aktuelle Vierte (40/24), hat keine Lizenz beantragt.


    An der kleinen Runde nahm auch ein Vertreter des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) teil. Der TV-Partner des NOFV hat sich in dieser Serie die Übertragungsrechte für rund 250.000 Euro gesichert. "Es war eine Beratung im Ergebnis der ersten Videokonferenz mit den Regionalligisten. Da wurde den Vereinen die Möglichkeit eröffnet, eine Livestream-Leistung auf der eigenen Homepage zu erhalten, wenn die Spiele stattfinden", erklärte NOFV-Geschäftsführer Holger Fuchs. Es seien auch ein paar weitere Sachen besprochen worden, zu denen sich Fuchs aber nicht äußern wollte.

    Das Thema Final Four lag auf dem Tisch

    Längst ist aber durchgesickert, dass es auch rund 45 Minuten lang darum ging, wie zumindest ein Staffelsieger ermittelt werden kann. Die Vereine wurden mit der Idee eines Final-Four konfrontiert. Am Pfingstwochenende könnte es in Erfurt ein Turnier geben, bei dem beispielsweise mit zwei Halbfinals und einem Endspiel oder auch in Turnerform (jeder gegen jeden) der Meister gekürt wird. "Der NOFV hat dieses Modell nicht in die Runde eingebracht. Demzufolge wird das von uns auch nicht kommentiert. Wir haben dazu nichts veröffentlicht", sagt Fuchs.

    Nach kicker-Informationen war es aber sehr wohl der NOFV, der die Idee dazu besaß. Eigentlich ist das auch nicht verwerflich. Denn es wird wegen der Corona-Pandemie immer unwahrscheinlicher die Saison mit allen Mannschaften bis zum 30. Juni durchziehen zu können. Geisterspiele lehnen die meisten Vereine zudem ab.

    Verschiedene Klubs, unterschiedliche Meinungen

    Matthias Auth

    Ein Final Four ist für ihn nicht undenkbar: Cottbus' Präsident Matthias Auth. imago images

    Das angedachte Final-Four rief unterschiedliche Reaktionen bei den Top-Klubs hervor. "Über ein Vierer-Turnier zu reden, finde ich völlig absurd. Wir wünschen uns eine sportliche Entscheidung. Ist diese nicht möglich, sind wir Erster und sehen uns als ersten Anwärter auf den Staffelsieg", sagt Trainer Karsten Heine von Herbstmeister und Tabellenführer Altglienicke. Der punktgleiche Verfolger Leipzig wurde ebenso vom Vorschlag überrascht. Er will auch kein Finalturnier. Insgeheim hoffen die Leipziger, dass ihnen die Quotienten-Regelung zur Meisterschaft verhilft, weil Lok eine Partie weniger als Altglienicke bestritten hat.


    Für Cottbus und die eigentlich im Aufstiegsrennen eher chancenlose Hertha wäre das Final Four nach aktueller Tabellenlage ein Gewinn. "Man kennt das aus dem Handball. Das ist in der Tat in der Runde diskutiert worden. Das ist eine Option von vielen", meint Energie-Präsident Matthias Auth. "Für uns ist das ein durchaus vorstellbares Szenario. Es muss ein neutraler Boden sein." Erfurt würde dem MDR passen, weil es im Sendegebiet der Landesrundfunkanstalt für Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen liegt.

    Cottbus ist allerdings aktuell die einzige Mannschaft, die Platztraining genießen darf - wenn auch nur in Gruppen und ohne Zweikämpfe. Die anderen drei sind im Homeoffice. Anträge, wieder mit Ball auf dem Rasen arbeiten zu können, haben zumindest Altglienicke und Leipzig gestellt. Aber bisher liegt keine Erlaubnis vor. "Das ist schon Wettbewerbsverzerrung. Jetzt schon über Spiele zu reden, bevor nicht klar ist, dass man richtig mit voller Mannschaftsstärke trainieren kann, finde ich irritierend", empört sich VSG-Coach Heine. Von einer möglichen Wettbewerbsverzerrung wird auch in Leipzig geredet. Dazu gehört ebenso die Befürchtung, dass Hertha Akteure aus dem Profikader rekrutieren könnte.

    Doch eine Entscheidung am grünen Tisch?

    Martin Mieth

    Er weiß, dass es keine für alle zufriedenstellende Lösung geben wird: Martin Mieth. imago images

    Die Angelegenheit ist verworren und der NOFV nicht zu beneiden. Vielleicht muss am Ende eine Entscheidung am grünen Tisch her. Erschwerend ist, dass der der Staffelsieger eigentlich auch noch gegen den West-Vertreter in die Relegation muss. "Es wird keine Lösung geben, mit der alle zufrieden sind", sagt Lok-Geschäftsführer Martin Mieth. Ständige Tests auf Corona könnten Viertligisten aus finanziellen Gründen gar nicht leisten, stellt er klar.

    In Leipzig sind die Spieler derzeit in Kurzarbeit. Die Fußballer auf Verdacht wieder trainieren zu lassen, weil vielleicht wieder gespielt wird, sei laut Mieth nicht finanzierbar. Man hätte volle Kosten, aber wegen der Geisterspiele keine Einnahmen. Aktuell behilft sich Leipzig mit dem Verkauf von Tickets für ein virtuelles Spiel am 8. Mai. Über 150.000 Tickets sind bisher verkauft worden. Es winken - nach Abzug geringer Kosten - Spenden in Höhe von rund 160.000 Euro.

    Hauptgewinn für alle Beteiligten wäre jedoch eine faire Meisterschaftsentscheidung. Manche halten auch ein Endspiel zwischen Altglienicke und Leipzig für möglich. Doch das letzte Wort scheint noch lange nicht gesprochen zu sein.


    Matthias Koch


    Quelle: https://www.kicker.de/774880/a…lehnen_final_four_idee_ab

  • Abbruch, Absteiger, Meister: Der Stand in den Regionalligen

    fch-fanforum.de/wcf/index.php?attachment/914/
    Türkgücü München führt die Regionalliga Bayern an. Foto: Christian Butzhammer/dpa


    Berlin In den Regionalligen steht eine finale Entscheidung der Landesverbände über die Fortsetzung der Saison noch aus. Ein Abbruch gilt in allen fünf Staffeln als die wahrscheinlichste Lösung. Die Frage um den Aufstieg sorgt allerdings für Streit.


    Von den dpa-Korrespondenten


    In der Fußball-Bundesliga und in der 2. Liga läuft der Spielbetrieb schon wieder, die 3. Liga soll am 30. Mai starten - noch ungewiss ist dagegen die Fortsetzung der Saison in den fünf Regionalligen.


    Dort sorgen offene Fragen in der Corona-Krise für Streit. Ein Überblick über den Stand in den fünf Staffeln:


    REGIONALLIGA BAYERN:

    Im Fokus stehen aktuell die Turbulenzen um Tabellenführer Türkgücü. Der Durchmarsch des Aufsteigers in die 3. Liga ist bei neun Punkten Vorsprung sportlich eigentlich kaum zu stoppen. Wegen der Corona-Krise und einer offenen Stadionfrage aber stellte der Geschäftsführer jüngst infrage, dass dies klappt. Am Wochenende verkündete Trainer Rainer Mauer selbst seinen Rauswurf.

    Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) beschloss indes bereits, dass jenes Team in die 3. Liga aufsteigen darf, das bei Meldefrist die Tabelle anführt. Das Datum gibt es noch nicht. Neben Türkgücü hat nur der zweitplatzierte 1. FC Schweinfurt eine Drittligalizenz beantragt.

    Just die Schweinfurter gehören aber zu jenen Regionalligisten, die eine zweigleisige 3. Liga fordern. Aus Bayern sind zudem noch Bayreuth und Aschaffenburg für die Reform.


    REGIONALLIGA SÜDWEST:

    Die Vereine votieren mehrheitlich für einen Saisonabbruch. Die Verlängerung der Spielzeit 2019/20 über den 30. Juni hinaus lehnen sie ebenso ab wie Geisterspiele. Eine endgültige Entscheidung soll aber erst nach dem DFB-Bundestag am 25. Mai fallen. Offen ist weiter die Wertung der Saison im Falle des Abbruchs. Die wahrscheinlichste Variante: Mit Hilfe der Quotientenregelung gibt es eine Abschlusstabelle. Aufsteiger wäre dann der 1. FC Saarbrücken, sportliche Absteiger soll es nicht geben. Diskutiert wird momentan auch darüber, wer für die Einnahmeausfälle der Vereine aufkommt. Dazu wurden mehrere Rechtsgutachten eingeholt.


    REGIONALLIGA WEST:

    Im Westen geht der Trend klar zum Abbruch. Nur Rot-Weiss Essen war in einer Abstimmung dagegen, nur ein weiterer Verein enthielt sich. Einig sind sich alle darüber, dass es keinen Absteiger gibt. Was es so schwierig macht, ist die komplizierte Ermittlung des Relegations-Teilnehmers um den Aufstieg. Der souveräne Tabellenführer SV Rödinghausen hat keine Lizenz für die 3. Liga beantragt. Verl, mit 53 Punkten nach 22 Spielen Zweiter, hat im ersten Anlauf keine Lizenz bekommen. Essen liegt zwei Punkte dahinter bei zwei mehr absolvierten Spielen, hat aber nach der Abmeldung der SG Wattenscheid Punkte verloren und läge sonst vor Verl, das das schwerste Restprogramm hätte. Oberhausen ist auch noch im Rennen. RWE und RWO haben nun in Eigenregie einen Antrag gestellt, den Teilnehmer in einer Finalrunde zu ermitteln: Die beiden Traditionsvereine wollen gegeneinander spielen, der Sieger dann gegen Verl.


    REGIONALLIGA NORD:

    Die Vereine der Fußball-Regionalliga Nord haben sich für eine Relegation zwischen dem VfB Lübeck und VfL Wolfsburg II um den Aufstieg in die 3. Liga ausgesprochen. Darüber hinaus soll die Saison wegen der Corona-Pandemie abgebrochen werden und kein Verein absteigen müssen. Mehrheitlich votierten die Vereine dafür, die Liga in der kommenden Spielzeit aufzustocken. Das Votum ist aber nur ein Stimmungsbild. Dieses soll in die Entscheidung des Norddeutschen Fußball-Verbandes bei einem Außerordentlichen Verbandstag voraussichtlich Ende Juni einfließen.

    Sollte der NFV sich dem Abstimmungsergebnis der 18 Nord-Clubs anschließen, würde nur die Aufstiegsfrage geklärt. Demnach würden der Tabellenführer VfB Lübeck und die zweite Mannschaft des VfL Wolfsburg als Tabellenzweiter um den Sprung in die 3. Liga spielen. Die Lübecker haben schon ihren Widerstand gegen eine solche Regelung angekündigt.


    REGIONALLIGA NORDOST:

    In einem abgefragten Meinungsbild stimmten 80 Prozent der Clubs für ein vorzeitiges Saisonende. Der Abbruch gilt damit als sicher. Unklar ist, wie der Meister bestimmt werden soll, der gegen den Sieger der West-Staffel um den Aufstieg in die 3. Liga spielen müsste. Die Mehrheit der Vereine ist dafür, die Tabelle mittels Quotientenregelung zu bestimmen. Damit wäre Lok Leipzig Meister. Gegenwehr kommt vom derzeitigen Tabellenführer Altglienicke, der bei selber Punktzahl ein Spiel mehr als Leipzig hat. Auch Cottbus ist gegen eine Quotientenregelung. Altglienicke möchte gern ein „Meister-Finale“ gegen Lok, Cottbus präferiert Playoffs. Der Verband NOFV will erst nach dem Bundestag am 25. Mai entscheiden. Die Spitzenteams der Liga unterstützen den Antrag auf eine zweigleisige 3. Liga.


    Quelle: https://www.saarbruecker-zeitu…egionalligen_aid-51238469

  • Mann, am 25.05.2020 müsste man "Mäuschen" sein, wird bestimmt ein ordentliches Hauen und Stechen um die begehrten Plätze rund um die Fleischtöpfe.


    Am fairsten wäre ein Aufstiegsturnier in jeder Liga, so wie es RWE und RWO im Westen wollen. Den Leuchtturm einfach "durchzuwinken", obwohl rechnerisch bei regulärer Spielzeit noch nix in den berühmten trockenen Tüchern wäre, fände ich nicht in Ordnung.

    Immerhin bereiten sie sich ja schon auf den DFB-Pokal vor und hätten nur ein Finalspiel - also Vorteile gegenüber SVE unbd Steinbach.

    Meister Mann ist das aber alles egal, Hauptsache "de Uffstiesch" klappt ( so, als wäre dies ein Naturgesetz)


    :FCKFCS)

  • Mann, am 25.05.2020 müsste man "Mäuschen" sein, wird bestimmt ein ordentliches Hauen und Stechen um die begehrten Plätze rund um die Fleischtöpfe.

    Da musst du kein „Mäuschen“ spielen. Eine Internetverbindung dazu PC, Laptop oder Handy reichen da. Der DFB-Bundestag wird normal als Livestream immer auf der Seite vom DFB übertragen 🙂