Alexander Hahn

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • HAHN: 10 TORE IN 25 SPIELEN - ALS VERTEIDIGER


      Homburgs Innenverteidiger Alexander Hahn (Mitte) jubelt über eines seiner zehn Saisontore.[Foto: imago/Jan Huebner]

      Mit zehn Saisontoren gehört der ehemalige deutsche Junioren-Nationalspieler Alexander Hahn (26) vom Ex-Bundesligisten FC 08 Homburg zu den besten Torschützen der Regionalliga Südwest. Und das, obwohl er Innenverteidiger ist. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Hahn auch über seine perfekte Quote bei Elfmetern und seine Vergangenheit als Sechser.
      FUSSBALL.DE: Mit zehn Toren sind Sie beim Tabellenzweiten FC 08 Homburg gemeinsam mit Mittelstürmer Patrick Dulleck der beste Torschütze. Hatten Sie jemals zuvor so viele Treffer in einer Saison erzielt, Herr Hahn?
      Alexander Hahn: Im Seniorenbereich noch nicht. Zuletzt habe ich das beim SV Werder Bremen in der Staffel Nord/Nordost der A-Junioren-Bundesliga geschafft. In der Saison 2010/2011 waren es exakt zehn Tore. Damals war ich aber noch Mittelfeldspieler und habe entweder auf der Sechs oder auf der Acht gespielt.
      Bekommen Ihre offensiven Mitspieler, die deutlich seltener als Sie getroffen haben, hin und wieder mal einen Spruch zu hören?
      Hahn: Nein. (lacht) Ich bin kein Typ, der so etwas rumposaunt und damit angibt - selbst, wenn es lustig gemeint ist. Im schnelllebigen Fußballgeschäft kann es demnächst auch schon wieder anders laufen und ich treffe womöglich gar nicht mehr. Daher verhalte ich mich lieber ruhig. Über die bisherige Torquote freue ich mich natürlich trotzdem.
      Bei Elfmetern sind Sie besonders treffsicher. Alle bisherigen sechs Strafstöße in dieser Saison konnten Sie verwandeln. Wie lautet Ihr Erfolgsgeheimnis?
      Hahn: Ich bin zu 100 Prozent konzentriert und lasse mich durch nichts ablenken. Egal, wie sehr der gegnerische Torwart auch zwischen den Pfosten herumhampelt: Wenn ich eine Ecke ausgewählt habe, dann bleibe ich auch bei dieser Entscheidung. Ob das nun ein Erfolgsgeheimnis ist, weiß ich nicht. Aber bisher hat das bei mir immer hervorragend funktioniert.
      Werden im Training Extraschichten für Elfmeter eingelegt?
      Hahn: Um ehrlich zu sein, eher selten. Ich zwinge unsere Torhüter ungerne, sich nach dem Trainingsende für meine Elfmeter zur Verfügung zu stellen. (lacht) Aber ich muss Strafstöße auch nicht üben. Ich bin selbstbewusst genug, um zu sagen, dass ich Elfmeter sicher verwandeln kann. Ich habe einen starken linken Fuß und einen guten Abschluss.
      Wird mit jedem verwandelten Elfmeter das Selbstvertrauen größer?
      Hahn: Klar. Aber es sind nicht nur die zurückliegenden Strafstöße, die mir bei Elfmetern das nötige Selbstvertrauen geben. Es sind auch gewonnene Zweikämpfe und vor allem gewonnene Spiele. Derzeit läuft es für uns ausgezeichnet. Wir haben sechs Partien in Folge für uns entschieden und sind dadurch auf Platz zwei vorgerückt. Da ist es doch selbstverständlich, dass ich bei Elfmetern selbstbewusst anlaufe.
      Neun der zurückliegenden zehn Spiele gewann der FC Homburg. Wo sehen Sie die Gründe für den derzeitigen Erfolg?
      Hahn: Wir sind eine sehr homogene Mannschaft. Jeder kennt die Stärken des anderen und diese Qualitäten versuchen wir, bestmöglich einzusetzen. Außerdem hatten wir eine intensive Wintervorbereitung, in der wir akribisch an unseren Stärken und Schwächen gearbeitet haben. Aktuell sind wir in einem Flow, es klappt beinahe alles. Meiner Meinung nach waren die vergangenen sechs Siege allesamt verdient. So kann es weitergehen.
      Mittlerweile rangiert der FCH vor Ihrem Ex-Klub 1. FC Saarbrücken auf Platz zwei, zehn Zähler hinter Spitzenreiter SV Waldhof Mannheim. Rechnen Sie sich noch Titelchancen aus?
      Hahn: Wir spielen für einen Aufsteiger eine überdurchschnittlich starke Saison und sind stolz auf den bisherigen Verlauf. Aber wir müssen realistisch bleiben. Mannheim ist zu weit entfernt und wir rechnen uns keine Chancen mehr auf den Titel aus. Es ist der Wahnsinn, wie die Mannschaft vornewegmarschiert. Nach den zurückliegenden drei Jahren, in denen der SV Waldhof immer erst in den Playoffs den Aufstieg in die 3. Liga verpasste, hat es Mannheim einfach verdient, Meister zu werden und in den Profifußball zurückzukehren.
      Aber auch die Vizemeisterschaft ist reizvoll, oder?
      Hahn: Definitiv. Sollten wir die Saison als Vizemeister beenden, wäre das eine überragende Leistung des gesamten Vereins. Ich würde das sofort unterschreiben. Wir wissen, dass in den acht verbleibenden Spielen noch viel passieren kann und uns die Konkurrenz im Nacken sitzt.
      Sie waren im Nachwuchsbereich als Mittelfeldspieler aktiv. Werden Sie wegen Ihrer Torgefährlichkeit bald wieder weiter vorne eingesetzt?
      Hahn: Ich würde zwar überall spielen, wo der Trainer mich einsetzt. Aber das ist nicht geplant. In der Innenverteidigung fühle ich mich wohl. Als Linksfuß bin ich dort auch wertvoll für das Team. Mit dem Toreschießen klappt es ja auch so schon gut. Ich muss also gar nicht im Mittelfeld spielen. (lacht)


      Hahn: 10 Tore in 25 Spielen - als Verteidiger
      :FCH3) :FCH3) :FCH3)
    • Ich habe auch mal bei einem Insider vom Waldhof nachgefragt: ihm ist nichts bekannt von einem Interesse an Hahn

      Wäre super, wenn er bleibt: er hat mich total überzeugt mit seinem Willen und natürlich auch seinen Qualitäten — wir haben wirklich hohe Qualität in der Innenverteidigung

      NUR der FCH
    • Bei Ali Hahn stimmt vieles bis alles. Die konstant guten Leistungen, die Außendarstellung, die Einstellung. Wenn wir oft darüber reden, wieviele Spieler, die von FCS gekommen sind es hier nicht gepackt haben, sollte man ihn als Gegenbeispiel aufführen.

      Ich denke und hoffe, dass auch er das zu schätzen weiß. Ich denke und hoffe ebenso, Ali Hahn will noch viel erreichen; MIT dem FCH.

      Prognose: Wir werden auch 2019/2020 mit die beste Verteidigung haben. Wenn wir jetzt noch an anderer Stelle etwas nachbessern, können wir ganz oben mitspielen. Mit Ali Hahn.
    • +++ Alexander Hahn vor dem Absprung +++

      Alexander Hahn wird künftig wohl in der Regionalliga West verteidigen. Trotz laufendem Vertrag beim FC Homburg, zieht es den 26-jährigen wohl zum ambitionierten Club Rot-Weiß Essen.

      Essen will dank der großzügigen Unterstützung von Sascha Peljhan (Mitgründer des Essener Modelabels Naketano) die Rückkehr in den Profifußball schaffen. Übereinstimmende Medienberichte zufolge kommt auf den Traditionsklub pro Jahr zusätzlich ein niedriger Millionen-Betrag zu. Mit diesem Geld konnten die Essener bereits Marco Kehl-Gómez vom 1.FC Saarbrücken an die Hafenstraße lotsen.

      Homburg ist wohl bereit, Hahn für eine ligaübliche Ablösesumme im fünfstelligen Bereich ziehen zu lassen. Der Innenverteidiger war vor zwei Jahren vom 1.FC Saarbrücken gekommen, sein Vertrag läuft noch bis 2020. In der Oberliga und Regionalliga absolvierte Hahn 69 Spiele für den FCH und erzielte dabei 23 Tore.

      Quelle: Motzkolonne Facebook
      :FCH3) :FCH3) :FCH3)
    • Ich fände es wie jeder super, wenn Ali Hahn bleiben würde.
      Ein Abwehrspieler, der aber 2x in Folge mit seinen Leistungen maßgeblich dazu beitrug, die beste Abwehr (okay: 1.Jahr Oberliga) der Liga zu haben, weckt natürlich das Interesse von anderen Vereinen. Auch kam Hahn in einer sportlich nicht so rosigen Situation nach Homburg und hat nun mit uns den 3.Platz als Aufsteiger erreicht....dann noch 23 Tore!!!!! Soweit kann ich es verstehen, wenn:
      1: der Spieler Begehrlichkeiten weckt und sich auch verbessern möchte, wenn möglich
      2: der FCH sich auch gesprächsbereit zeigt....im Sinne von tadelloser Spieler, Leistung gebracht, verdient, etc....

      ALLERDINGS:

      1: Regionalliga West???? Okay, Essen hat ein geiles Stadion, viele Fans und viel Tradition....aber sportlich erscheint es mir nicht wirklich ein Schritt nach vorne
      2: Gehalt? Dürfte nicht soweit weg sein vom FCH Gehalt....oder?
      3: FCH: Ablöse im 5stelligen Bereich, ligaüblich---BITTE? Ich würde dem Spieler auch nicht unbedingt Steine in den Weg legen, aber ich würde eine leistungsabhängige Ablöse fordern, er hat noch Vertrag und schießt als Abwehrspieler Tore...quasi eine eierlegende Wollmilchsau!!!

      naja, bleibt spannend!

      NUR der FCH!!
    • Abwehr-Rakete vor Wechsel zu RWE



      Foto: Michael Gohl

      Nun geht es Schlag auf Schlag beim Regionalligisten Rot-Weiss Essen. Wie RevierSport erfuhr, bahnt sich der dritte Spielertransfer für die kommende Spielzeit an.
      Nach Informationen dieser Redaktion wird Alexander Hahn (26) zur Essener Hafenstraße wechseln. Der in Russland geborene Innenverteidiger kommt vom Südwest-Regionalligisten FC Homburg. Dort hat der bei Werder Bremen ausgebildete Linksfuß eine bärenstarke Saison gespielt. Besonders beeindruckend sind seine Werte in der Offensive. Zwölf Tore gelangen dem kopfballstarken Abwehrspieler (davon 6 Elfmeter), der für Werder Bremens U23 24 Spiele in der 3. Liga absolvierte und vor seinem Wechsel nach Homburg für den 1. FC Saarbrücken spielte.




      RWE bezahlt eine Ablösesumme für Alexander Hahn

      Für Hahn ist RWE bereit, eine Ablösesumme zu bezahlen. Denn der 1,87 Meter große Defensivspezialist steht in Homburg noch bis zum 30. Juni 2020 unter Vertrag. Diese soll in einem für die Regionalliga üblichen Rahmen liegen. Demnach müssten die Essener einen fünfstelligen Betrag für Hahns Dienste bezahlen.

      Der Innenverteidiger ist der dritte externe Zugang, den die Rot-Weissen für die kommende Spielzeit präsentieren werden. Die Transfers von Dennis Grote (Chemnitzer FC) und Marco Kehl-Gomez (1. FC Saarbrücken) sind bereits unter Dach und Fach. Weitere Vollzugsmeldungen sind in den kommenden Tagen zu erwarten.

      Auf der Liste der sicheren Sommer-Abgänge stehen bereits zwölf Spieler. So werden Lukas Scepanik (MSV Duisburg), David Jansen (Karriereende) sowie Lukas Raeder, Noah Korczowski, Timo Becker, Robin Urban, Boris Tomiak, Tolga Cokkosan, Timo Brauer, Nicolas Hirschberger, Ismail Remmo und Max Wegner (alle Ziel unbekannt) den Verein verlassen. Klar ist auch, dass Kapitän Benjamin Baier auf der Streichliste steht. Dem Mittelfeldspieler wurde mitgeteilt, dass der Vereine trotz laufenden Vertrages künftig ohne ihn plane.

      Der RWE-Kader für die Saison 19/20

      Tor: -
      Abwehr: Philipp Zeiger, Daniel Heber, Marco Kehl-Gomez
      Mittelfeld: Dennis Grote, Benjamin Baier, Kevin Grund, Cedric Harenbrock, Jonas Erwig-Drüppel
      Angriff: Kevin Freiberger, Florian Bichler, Marcel Platzek, Enzo Wirtz
      Zugänge: Dennis Grote (Chemnitzer FC), Marco Kehl-Gomez (1. FC Saarbrücken), Alexander Hahn (FC Homburg)
      Abgänge: Lukas Scepanik, Timo Brauer, Timo Becker, Tolga Cokkosan, Robin Urban, Nicholas Hirschberger, Boris Tomiak, Ismail Remmo, Lukas Raeder (alle Ziel unbekannt), David Jansen (Karriereende), Max Wegner, Noah Korczowski

      Auslaufende Verträge: Robin Heller, Marcel Lenz, Nico Lucas

      reviersport.de/artikel/abwehr-…gDvIPLURqr62U5btUMEnVKhEY
      :FCH3) :FCH3) :FCH3)
    • Alexander Hahn verlässt den FCH

      Vor ziemlich genau zwei Jahren durfte der FC 08 Homburg Alexander Hahn als Neuzugang vorstellen. Heute muss der Verein seinen Abschied verkünden. Obwohl der 26-Jährige noch einen Vertrag bis Sommer 2020 hat, wechselt Hahn zur nächsten Saison in die Regionalliga West zu Rot-Weiß Essen.

      Der 1,87 Meter große Abwehrrecke war in den vergangenen zwei Jahren mit Garant für die Stabilität in der Homburger Innenverteidigung und hatte nicht nur großen Anteil am direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga Südwest, sondern auch an einer außergewöhnlich guten Spielzeit 2018/19. In der vergangenen Saison war er nicht nur Teil der Abwehr mit den wenigsten Gegentoren, sondern stellte mit zwölf Treffern regelmäßig seine Torgefahr bei Eckbällen oder direkten Freistößen unter Beweis. Ausgebildet wurde Hahn in der Jugend des SV Werder Bremen und wurde acht Mal in die U16- und drei Mal in die U17-Nationalmannschaft des DFB berufen.

      „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagt Alexander Hahn, „die Zeit beim FC Homburg war sehr schön. Es waren zwei super Jahre. Ich habe viele tolle Menschen, ja Freunde, kennengelernt. Der Grund für meinen Wechsel ist aber privater Natur: Ich möchte meine kleinen Geschwister öfter sehen und von Essen ist es nur eine Stunde Autofahrt zu meiner Familie.“

      „Der Weggang von Ali Hahn ist für uns ein Verlust. Er hat immer seine Leistung gebracht und sich bei uns zu einem Führungsspieler entwickelt“, sagt FCH-Trainer Jürgen Luginger: „es ist schade, zumal er auch charakterlich in unsere Mannschaft gepasst hat.“ "Wir bedauern den Wechsel von Alexander Hahn sehr. Wir haben auch alles versucht und viele Gespräche geführt, um ihn zu halten. Letztendlich ist es aber auch an privaten Gründen gescheitert", sagt Michael Berndt.
      Über die Wechselkonditionen wurde Stillschweigen vereinbart.

      fc08homburg.de/start/alle-news…hn-verlaesst-den-fch.html
      :FCH3) :FCH3) :FCH3)